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FC Bayern München: Matthias Sammer ist unzufrieden nach Frankfurt-Spiel

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Bundesliga  

Sammer meckert: "Das reicht noch nicht"

18.08.2013, 09:48 Uhr | t-online.de

FC Bayern München: Matthias Sammer ist unzufrieden nach Frankfurt-Spiel. Matthias Sammer war mit dem Auftritt der Bayern in Frankfurt nicht zufrieden. (Quelle: imago/Jan Huebner)

Matthias Sammer war mit dem Auftritt der Bayern in Frankfurt nicht zufrieden. (Quelle: Jan Huebner/imago)

Aus Frankfurt berichtet Mark Weidenfeller

Während Trainer Pep Guardiola lobende Worte für seine Mannschaft fand, lief Bayerns Sportvorstand Matthias Sammer mit ernster Miene durch die Katakomben der Frankfurter Commerzbank-Arena. Die Münchner hatten soeben einen mühsamen 1:0-Sieg bei Eintracht Frankfurt errungen. "Es gilt nicht, die sechs Punkte blind mitzunehmen", mahnte Sammer an und widersprach damit ungewollt Guardiola, der "100 Prozent zufrieden war".

Sammers Ansprüche scheinen aber höher zu sein, er will die volle Dominanz: "Die Gegner müssen das Gefühl haben, dass sie gegen uns keine Chance haben", hatte er noch vor der Partie gefordert. Nach dem Spiel hörte sich das dann etwas ernüchtert an: "Das reicht immer noch nicht, um alles zu gewinnen - wir haben noch unsere Defizite."

"Wir müssen unsere Chancen nutzen"

Diese Defizite hätten bereits am zweiten Spieltag fast zum ersten Punktverlust in dieser Saison geführt. Der Eintracht wurde ein Treffer wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung von Alexander Meier aberkannt, zudem hätte es in der letzten Minute Strafstoß für die Hausherren geben können, vielleicht sogar müssen.

Jerome Boateng hatte Meier im Strafraum zu Fall gebracht, die Pfeife von Peter Gagelmann war allerdings stumm geblieben. So weit hätte es laut Sammer allerdings gar nicht erst kommen dürfen. "Wir müssen unsere Chancen nutzen und früher das 2:0 machen", sagte er.

Eintracht hätte Punkt verdient gehabt

Denn obwohl die Bayern die Partie bestimmten, 65 Prozent Ballbesitz hatten und insgesamt 17 Mal aufs Tor schossen, blieb es bis zum Schluss spannend. "Wenn wir so spielen und die Chancen nicht nutzen, müssen wir immer zittern“, pflichtete Nationaltorwart Manuel Neuer bei, der froh war, dass er nach den drei Gegentreffern im Länderspiel gegen Paraguay "endlich wieder zu null" gespielt hat.

Und die Eintracht hätte sich einen Punkt durchaus verdient gehabt. Nachdem die durch die 1:6-Auftaktschlappe in Berlin völlig verunsicherten Spieler in der zweiten Hälfte den Respekt vor den Triple-Bayern abgelegt hatten, kamen sie tatsächlich einige Male gefährlich vor das Münchner Gehäuse. "Wir haben das ein oder andere zugelassen, das sollten wir nicht tun", warnte Sammer, der zugab: "Das Spiel kann auch 1:1 ausgehen." Der 45-Jährige stellte der Bayern-Defensive dann zwar sogar ein besseres Zeugnis aus als noch gegen Gladbach (3:1): "Wir haben uns gesteigert“, sagte er: "Zufrieden sind wir mit der Gesamtorganisation aber nicht."

Sammer will keinen Alibis zulassen

Und deshalb schob Sammer, während Guardiola im Presseraum nebenan davon sprach, dass "es nach Länderspielen nie einfach“ sei, möglichen Alibis der Spieler direkt einen Riegel vor.

"Die Jungs waren bei den Nationalmannschaften, es war heiß, der Rasen zwei Meter hoch - aber das sind alles keine Ausreden." Vielmehr ermahnte er die Mannschaft, im Training noch härter zu arbeiten: "Wir müssen schnellstmöglich unseren Rhythmus finden und auch in der Lage sein, zwei oder drei Spiele in der Woche zu machen."

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