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Hockey-EM 2013: Deutschland siegt dank "Jetzt-oder-nie-Feeling"

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Hockey-EM 2013  

Deutschland siegt dank "Jetzt-oder-nie-Feeling"

20.08.2013, 09:47 Uhr | dpa

Hockey-EM 2013: Deutschland siegt dank "Jetzt-oder-nie-Feeling". Die deutschen Hockey-Spieler feiern den Sieg über Spanien.

Die deutschen Hockey-Spieler feiern den Sieg über Spanien. (Quelle: dpa)

Mit einem Kraftakt nach dem Motto "Jetzt oder nie" haben Deutschlands Hockey-Herren die Chance auf ihre 14. Europameisterschafts-Halbfinalteilnahme in Serie gewahrt.

Zwei Tage nach der Auftakt-Niederlage gegen den mitfavorisierten Gastgeber Belgien setzte sich die Auswahl von Markus Weise in Boom trotz zweimaligen Rückstands am Ende sicher 6:3 (1:2) gegen Spanien durch. Thilo Stralkowsi (2), Moritz Fürste, Christopher Wesley, Martin Zwicker und Oliver Korn trafen für den erst nach der Pause gewohnt stark aufspielenden Titelverteidiger. Deutschland hat am Mittwoch gegen Außenseiter Tschechien nun wieder gute Chancen, wie bisher immer bei EM-Turnieren in die Vorschlussrunde einzuziehen.

"Nach der Halbzeit-Analyse habe ich den Funken gespürt. Da ist die Euphorie und das Jetzt-oder-nie-Feeling aufgekommen", sagte Kapitän Fürste nach dem harten Stück Arbeit zufrieden. Der als Top-Motivator bekannte Bundestrainer Weise, der sich auf dem Podium genüsslich zurücklehnte und wenig sagte, hatte zur Pause auf eine durchaus mögliche Kabinenpredigt verzichtet. "Er hat uns auf unsere Fehler hingewiesen", berichtete Fürste. "In Halbzeit eins haben wir mega-geackert, danach hat dann wieder vieles geklappt", ergänzte der Hamburger, der mit seinem 2:2 (44.) die beste Phase mit vier Treffern in acht Minuten und damit die Wende einleitete.

Bei sommerlichen Temperaturen war dem Team nach dem 1:2 gegen Belgien eine gewisse Verunsicherung anzumerken. In dem mit Haken und Ösen geführten Duell lagen die sofort Druck machenden Deutschen nach Spaniens erster Strafecke durch Pau Quemada plötzlich hinten (16.). Allerdings übersahen die Referees vor dem Einschuss ein gefährliches Spiel der Iberer. Zum Glück für Deutschland nutzte Stralkowski (18.) die zweite deutsche "Kurze" zum raschen Ausgleich.

Dann jedoch führte ein unglückliches Eigentor von Torwart Nicolas Jacobi (28.) zum erneuten Rückstand. Ein Pass in den Schusskreis strich an Freund und Feind vorbei, ehe der gegen Belgien bärenstarke Hamburger den Ball berührte und in den eigenen Kasten ablenkte. "Man hat in den Gesichtern einiger Spieler die Verunsicherung gesehen. Wir waren aber auch noch nicht oft in einer solchen Situation, schon gar nicht so früh bei einer EM", merkte Fürste dazu passend an.

Nach dem Wechsel zog der EM-Champion sein gewohntes Powerplay auf. Die Einschussmöglichkeiten häuften sich, ehe Welthockeyspieler Fürste zum erlösenden 2:2 abstaubte. Plötzlich liefen die Angriffe wie geschmiert: Der verbesserte Stralkowski (48.), Wesley (53.), Zwicker (54.) und Korn (63.) trafen danach beinahe nach Belieben.

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