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Formel 1 in Spa: Sebastian Vettel erst Schnellster, dann Plattfuß

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Formel 1  

Vettel: Erst Schnellster, dann Plattfuß

24.08.2013, 08:07 Uhr | dpa, t-online.de

Formel 1 in Spa: Sebastian Vettel erst Schnellster, dann Plattfuß. Sebastian Vettel legt im zweiten freien Training die Bestzeit hin.  (Quelle: xpb)

Sebastian Vettel legt im zweiten freien Training die Bestzeit hin. (Quelle: xpb)

Noch ehe ihn ein Plattfuß bremste, hatte sich Sebastian Vettel standesgemäß mit der ersten Tagesbestzeit nach der vierwöchigen Formel-1-Sommerpause zurückgemeldet. Der dreimalige Weltmeister drehte im zweiten Freien Training die schnellste Runde auf dem legendären Kurs in Spa-Francorchamps. Vettel verwies seinen Red-Bull-Teamkollegen Mark Webber um 59 Tausendstelsekunden auf den zweiten Platz, bevor ihm im rechten Hinterreifen die Luft ausging.

"Plattfuß, Plattfuß, hinten links. Nein, sorry, hinten rechts", funkte Vettel an die Box. Gut für den Heppenheimer: Weit hatte er es nicht mehr bis in die Red-Bull-Garage. Über die genaue Ursache für den kaputten Reifen wurde zunächst nichts bekannt. Vettels Trainingssession war durch den Defekt aber vorzeitig beendet.

"Das Wichtigste ist, dass wir verstehen, warum er geplatzt ist", sagte er anschließend. Er habe in der Runde nichts anders gemacht als in den Umläufen zuvor. Sein Gesamtfazit der ersten Trainingseinheiten nach den Ferien fiel aber positiv aus: "Alles in allem schaut es ganz gut aus."

Räikkönen auf Rang sechs

Die restlichen 20 Minuten reichten den Verfolgern auch nicht mehr aus, um den Spa-Sieger von 2011 beim ersten Warmfahren für das Rennen abzufangen. Der WM-Zweite Kimi Räikkönen kam im Lotus auf Rang sechs, der WM-Dritte Fernando Alonso wurde im Ferrari dahinter Siebter. Auch der Spanier beklagte eine platten Reifen.

Motorsportchef Paul Hembery von Exklusiv-Ausrüster Pirelli stellte aber klar, dass die beiden Defekte unterschiedliche Ursachen gehabt hätten. Bei Alonso traten zwei Löcher in der Lauffläche auf, bei Vettel scheuerte ein Teil des Autos den Reifen durch. Sorgen wie nach dem Reifenplatzer-Skandal von Silverstone scheinen daher unbegründet. Das sei "etwas komplett anderes", betonte Hembery.

Ohne Schäden, allerdings auch nicht sorgenfrei kam Lewis Hamilton durch den ersten Arbeitstag im Auto nach der vierwöchigen Sommerpause. "Wir haben noch einige Arbeit heute Abend vor uns, damit sich das Auto richtig anfühlt", betonte der Sieger des Ungarn-Rennens vor vier Wochen. Der Vierte des Gesamtklassements kam am Nachmittag nur auf Platz zwölf.

Aussagekraft der Zeiten ist relativ

Allerdings nutzen die Teams die Trainings auch immer zu unterschiedlichen Abstimmungen der Wagen, so dass die Aussagekraft der Zeiten relativ ist. So sagen auch die Ränge neun von Nico Rosberg im zweiten Mercedes sowie elf von Adrian Sutil wohl wenig aus.

Landsmann Vettel fehlten letztlich die 20 Minuten, um seine "Hungry Heidi" für die morgige Qualifikation (ab 13.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker) und das Rennen weiter in Form zu bringen. Vor dem elften von 19 Rennen hat Vettel 38 Punkte Vorsprung auf Räikkönen, Alonso fehlen 39 Zähler. Hamilton hat 48 Zähler Rückstand auf den freitäglichen Zwangskurzarbeiter Vettel.

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