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Ruder-WM: Achter nimmt Kurs auf WM-Gold

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Rudern  

Achter nimmt Kurs auf WM-Gold

25.08.2013, 12:04 Uhr | dpa

Ruder-WM: Achter nimmt Kurs auf WM-Gold. Der Deutschland-Achter beim Training. (Quelle: imago/Sven Simon)

Der Deutschland-Achter beim Training. (Quelle: imago/Sven Simon)

Auf ein Neues. Nach dem Ende der imposanten Siegesserie will der Deutschland-Achter zurück auf Erfolgskurs.

Erstmals seit Jahren startet das Paradeboot des Deutschen Ruderverbandes (DRV) nicht als Favorit in eine WM. Doch die knappe Niederlage im Juli auf dem Luzerner Rotsee gegen die bärenstarken US-Boys hat neuen Ehrgeiz geweckt. Teammitglied Maximilian Reinelt brennt darauf, beim Saisonhöhepunkt in Chungju (Südkorea) die alte Hierarchie wiederherzustellen. "Wir wollen unseren Titel verteidigen", sagte der Ulmer, einer von fünf Olympiasiegern an Bord.

Der Sieg der Amerikaner bei der WM-Generalprobe vor sechs Wochen hat in der zuvor über vier Jahre ungeschlagenen Crew die Sinne geschärft. Die Fortschritte im Trainingslager von Ratzeburg machen Mut für die am Sonntag beginnende WM. Trainer Ralf Holtmeyer fürchtet jedoch nicht nur die Konkurrenz aus den USA, sondern auch die aus Großbritannien: "Für ein nacholympisches Jahr ist bei der WM viel los."

Kurz vor der Abreise nach Asien am vorigen Sonntag gab der Erfolgscoach eine interne Umbesetzung bekannt. Demnach sitzt Kristof Wilke (Radolfzell) wieder "auf Schlag" - wie schon beim Olympiasieg von London. Eric Johannesen (Hamburg), der diese Position zuletzt beim Weltcup eingenommen hatte, kehrt auf die Position drei im Mittelschiff zurück. "Es sind Nuancen, die den Unterschied ausmachen. Kristof fährt etwas rhythmischer, womit die Mannschaft insgesamt, denke ich, besser klar kommt und ihre Leistung besser abrufen kann", kommentierte Holtmeyer.

Traditionell leiten die meisten Nationen im Anschluss an die Sommerspiele einen Umbruch ein. Doch gerade in den beiden Königsklassen Achter und Einer gibt es in Chungju ungewohnt starke Teilnehmerfelder.

Das macht auch die Aufgabe für den deutschen Skiff-Meister Marcel Hacker nicht leichter. Der 36 Jahre alte Routinier aus Magdeburg gilt nach seinem zweiten Platz beim Weltcup-Finale als Medaillenkandidat. Allerdings nimmt Mahe Drysdale (Neuseeland) erstmals seit seinem Olympiasieg von London wieder an einer wichtigen Regatta teil. Hacker sieht dem Comeback des Ausnahmekönners gelassen entgegen: "Ich lasse mich nicht mehr unter Druck setzen."

Beste Goldchancen im deutschen Team, das bei der WM in 13 von 14 olympischen Bootsklassen dabei ist, werden dem Frauen-Doppelvierer eingeräumt. Der Crew um Schlagfrau Britta Oppelt (Berlin) gelang beim Weltcup-Finale der einzige DRV-Erfolg. Die Bilanz von Luzern mit einem Sieg, dreimal Silber für den Männer-Doppelvierer, Hacker und den Achter sowie einmal Bronze für den Männer-Doppelzweier ist für Cheftrainer Marcus Schwarzrock der Maßstab: "Jeder Interessierte kann sich die Frage, wie viel Medaillenpotenzial wir haben, selbst beantworten. Mit dem Ergebnis in Luzern war ich zufrieden."

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