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Hockey-EM 2013: Deutsche Männer stehen im Finale

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Hockey-EM 2013  

Hockey-Männer nach Sieg über Oranje im Finale

24.08.2013, 07:50 Uhr | dpa

Hockey-EM 2013: Deutsche Männer stehen im Finale. Deutschlands Linus Butt (li.) im Zweikampf mit Hollands Billy Bakker. (Quelle: dpa)

Deutschlands Linus Butt (li.) im Zweikampf mit Hollands Billy Bakker. (Quelle: dpa)

Dank einer Gala-Vorstellung des überragenden Mats Grambusch sind die deutschen Hockey-Männer bei der Europameisterschaft im belgischen Boom nur noch einen Sieg von der erfolgreichen Titelverteidigung entfernt. Der Olympiasieger setzte sich im Halbfinale gegen den Erzrivalen Niederlande nach einer kämpferisch starken Leistung und eines Doppelpacks von Grambusch mit 5:3 (1:2) durch und trifft nun im Endspiel auf Gastgeber Belgien.

Einen Tag, nachdem die Frauen das Endspiel erreicht hatten, brachte Grambusch die Mannschaft von Bundestrainer Markus Weise in der 52. Minute erstmals in Führung und sorgte acht Minuten später per Strafecke für das 4:2. In den letzten Sekunden traf Oskar Deecke (70.) zum 5:3-Endstand. Zuvor hatten Tobias Hauke (29./Strafecke) und Thilo Stralkowski (44.) für das Team des Deutschen Hockey-Bundes (DHB) getroffen. Für das Oranje-Team waren Mink van der Weerden (19./33., beides Strafecken) und Billy Bakker (65.) erfolgreich.

Van der Weerden schießt Oranje in Führung

Vor rund 5000 Zuschauern entwickelte sich im Braxgata Hockey Klub eine hochklassige Partie. Die ersten Chancen erarbeitete sich das Weise-Team, besonders Stralkowski sorgte in den ersten Minuten für Gefahr vor dem gegnerischen Tor. Bei der ersten Strafecke für Deutschland scheiterte Kapitän Moritz Fürste an Keeper Jaap Stockmann (18.), auf der anderen Seite machte es van der Weerden (19.) nach einer Strafecke besser und schoss das Oranje-Team in Führung.

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Nach dem Rückstand kam Deutschland zwar zu einer weiteren Strafecke, die erneut nichts einbrachte, konnte den Druck aber nicht ganz aufrechterhalten. Erst Hauke (29.) brachte den Titelverteidiger per kurzer Ecke zurück ins Spiel. Doch erneut van der Weerden schlug noch vor der Pause wieder per Strafecke zurück. Nach der Pause erarbeitete sich zunächst der Gegner ein leichtes Übergewicht, doch dann schlug Stralkowski wie aus dem Nichts eiskalt zu. In der 52. Minute brachte Grambusch die Deutschen erstmals in Führung und setzte nur acht Minuten später noch einen drauf. Nach dem Anschlusstreffer durch Bakken machte Deeke Sekunden vor dem Abpfiff alles klar.

Deutschen Männer haben die Nase vorn

Bundestrainer Markus Weise hatte schon vor der Begegnung gewarnt: "Gegen die Niederlande müssen wir an unser Limit gehen, das ist uns bisher bei diesem Turnier nicht immer gelungen." Das brachte sein Team besonders in der zweiten Halbzeit auf das Feld, in der ersten Hälfte fehlten teilweise ein paar Prozent, um die Niederlande richtig unter Druck zu setzten.

Im Duell mit dem Erzrivalen hatten die deutschen Männer zuletzt in den entscheidenden Spielen oft die Nase vorn, so auch bei den Olympischen Spielen in London, als das DHB-Team das Endspiel mit 2:1 für sich entschied. Weniger günstig war die Bilanz in EM-Halbfinals: Bisher standen sich die Teams 1983 und 1987 gegenüber, beide Male unterlag Deutschland, die Niederlande wurden später Europameister.

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