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Deutsche Fünfkämpfer ohne WM-Medaille: "Frustrierend"

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Moderner Fünfkampf  

Deutsche Fünfkämpfer ohne WM-Medaille: "Frustrierend"

25.08.2013, 14:12 Uhr | dpa

Deutsche Fünfkämpfer ohne WM-Medaille: "Frustrierend". Lena Schöneborn muss die Heimreise ohne Medaille antreten.

Lena Schöneborn muss die Heimreise ohne Medaille antreten. (Quelle: dpa)

Kaohsiung/Hannover (dpa) - Kein Pausentag, keine Medaille: Lena Schöneborn war nach den Wetterkapriolen bei der WM im Modernen Fünfkampf bedient.

"Irgendwie ist das frustrierend. Ich möchte Taiwan schnell verlassen", kommentierte die Olympiasiegerin von 2008 auf ihrer Facebook-Seite den siebten WM-Platz mit 5224 Punkten. Vor dem Abbruch nach zwei Disziplinen am Freitag hatte sie noch mit geringem Punktabstand in Lauerstellung Platz sechs belegt.

Doch drei Patzer beim Reiten verhinderten eine mögliche Medaille. Auch ihre Berliner Teamkollegin Annika Schleu (11.), der Potsdamer Stefan Köllner (30.) sowie die Berliner Mixed-Staffel Janine Kohlmann und Alexander Nobis verpassten die Podestplätze in Kaohsiung. "Durch die drei Abwürfe hat Lena wertvolle Punkte nach vorne verloren", analysierte Bundestrainerin Kim Raisner den Wettkampf unter extremen Bedingungen.

"Die enorme Hitze macht allen zu schaffen. Der Reitparcours wurde auf neun Hindernisse verkürzt, auch die Pferde leiden unter der Schwüle", berichtete die frühere Europameisterin. Wegen starker Regenfälle wurde das Frauen-Finale nicht wie üblich an einem Tag entschieden. Darauf hatten sich die Aktiven eingestellt, die zur Akklimatisation frühzeitig angereist waren. "Leider konnten wir bei so einem Wettkampfablauf nicht so gut davon profitieren wie es bei einem Ein-Tages-Wettkampf der Fall gewesen wäre", sagte Raisner.

Die Mehrkämpfer aus Litauen kamen am besten mit den Verhältnissen klar. London-Olympiasiegerin und Laufwunder Laura Asadauskaite gewann den Frauen-Titel. Sie überholte beim Combined, der Geländelauf und Schießen vereint, 18 Konkurrentinnen. Ihr Landsmann Justinas Kinderis siegte im Männer-Wettbewerb. Stefan Köllner, der sich als Einziger aus dem deutschen Trio für das Finale der besten 36 qualifiziert hatte, verpasste einen Top-Ten-Platz deutlich.

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