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Unentschieden im Breisgau: SC Freiburg schockt den FC Bayern München

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Spielbericht  

Freiburg schockt den FC Bayern

28.08.2013, 07:19 Uhr | dpa

Unentschieden im Breisgau: SC Freiburg schockt den FC Bayern München. Bayerns Dante (re.) im Zweikampf mit Freiburgs Karim Guede. (Quelle: dpa)

Bayerns Dante (re.) im Zweikampf mit Freiburgs Karim Guede. (Quelle: dpa)

Vor der ersten großen Kür in dieser Saison ist der FC Bayern München über die Pflichtaufgabe beim SC Freiburg gestolpert. Drei Tage vor dem europäischen Supercup-Finale gegen den FC Chelsea kam der Triple-Gewinner mit einer besseren B-Elf in einer vorgezogenen Begegnung des vierten Spieltages nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus und musste die erste große Enttäuschung hinnehmen.

Der Sprung an die Tabellenspitze dürfte für die Elf von Pep Guardiola nur ein schwacher Trost gewesen sein, gab sie doch nach drei Siegen in Serie die ersten Punkte ab. Saisonübergreifend ist der FC Bayern nun immerhin seit 29 Spielen ungeschlagen. Der Vorjahresfünfte Freiburg findet sich unterdessen mit zwei Zählern auf dem Konto im unteren Tabellendrittel wieder.

Sieben Neue in der Startelf

Vor 24.000 Zuschauern im ausverkauften Freiburger Stadion erzielte Nicolas Höfler in der 86. Minute den Ausgleichstreffer für den Außenseiter. Zuvor hatte unter den Augen von Bundestrainer Joachim Löw der Schweizer Nationalspieler Xherdan Shaqiri (33.) die Bayern in Führung gebracht.

Im Hinblick auf die erste große Titel-Entscheidung der Saison ließ Guardiola kräftig rotieren. Gleich sieben neue Spieler beorderte der Spanier in die Startelf. Nur Bastian Schweinsteiger, Dante, Manuel Neuer und Mario Götze behielten ihren Stammplatz aus dem Nürnberg-Spiel (2:0). So saßen Kapitän Philipp Lahm, Franck Ribéry, Arjen Robben, Jerome Boateng, Mario Mandzukic und David Alaba zunächst allesamt auf der Bank. Thiago Alcantara (Syndesmoseriss) fehlte wie sein spanischer Landsmann Javi Martinez (Adduktoren) verletzungsbedingt.

Sorg hat die erste Großchance

So hatten die Münchner beim Europa-League-Teilnehmer aus dem Breisgau, gegen den sie letztmals vor über 17 Jahren ein Spiel verloren, ihre Probleme. Die Guardiola-Elf agierte weit weniger souverän als gegen Nürnberg und erlaubte sich in der Anfangsphase einige Abspielfehler. Die erste Chance gehörte denn auch den engagiert spielenden Gastgebern, als Oliver Sorg mit einem 20-Meter-Schuss Nationalkeeper Neuer zu einer Parade zwang (12. Minute).

Mit zunehmender Spieldauer übernahmen die Münchner mehr und mehr die Initiative und kamen auch zu ersten Gelegenheiten. Ein Distanzschuss von Toni Kroos (14.) und ein misslungener Heber von Claudio Pizarro (19.) fanden noch nicht ins Ziel.

Bayern lehnen sich zu weit zurück

Das erledigte dann Shaqiri. Nach einer Flanke von Thomas Müller ließ Sorg den kleinen Schweizer außer Acht, sodass dieser unbedrängt zur Führung einschießen konnte. Kurz darauf tauchte Mario Götze gefährlich vor SC-Keeper Oliver Baumann auf, doch der Winkel war zu spitz (37.).

Im zweiten Durchgang verwalteten die Bayern mit viel Ballbesitz, aber ohne die letzte Konsequenz ihre Führung. Bei einem der wenigen Freiburger Konter traf Charles-Elie Laprévotte den Außenpfosten (60.). Kurz darauf war für Götze in seinem zweiten Bayern-Spiel Schluss.

Nach einer erneut unauffälligen Leistung wurde er gegen Lahm ausgewechselt. Von der Bank aus sah er dann, wie Kroos und Müller (74.) beste Chancen liegen ließen. Die Strafe folgte vier Minuten vor Schluss, als Höfler nach Flanke von Freis sein erstes Bundesliga-Tor erzielte. Zu allem Überfluss verletzte sich bei den Bayern Schweinsteiger noch am Sprunggelenk. Sein Einsatz am Freitag ist fraglich.


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