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Halles Präsident fordert Aufbauhilfe Ost - DFB kritisch

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Fußball  

Halles Präsident fordert Aufbauhilfe Ost - DFB kritisch

27.08.2013, 18:28 Uhr | dpa

Berlin (dpa) - Michael Schädlich, der Präsident des Fußball-Drittligisten Hallescher FC, beklagt die wirtschaftlichen Standortnachteile vieler Ostclubs und plädiert deshalb für eine Aufbauhilfe.

"Es geht darum, den ostdeutschen Fußball in die Lage zu versetzen, wenigstens in der Zweiten Liga wettbewerbsfähig zu sein", sagte der promovierte Wirtschaftswissenschaftler im Interview der "Welt". Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) kann der Forderung wenig abgewinnen.

"Der Präsident des Nordostdeutschen Fußballverbandes, Rainer Milkoreit, hat in seiner ersten Reaktion zurecht darauf hingewiesen, dass es auch im Westen Unterschiede in der Wirtschaftskraft gibt", gab DFB-Direktor Ulf Schott in einem Interview auf der DFB-Homepage zu bedenken. "Man muss sich die Frage stellen: Wo fängt man an, wo hört man auf? Wenn man Herrn Schädlich folgt, würde es dann nicht auch Aufbauhilfen für den Fußball im Saarland oder in Schleswig-Holstein bedürfen?", meinte Schott.

Schädlich schwebt eine günstige Kreditvergabe vor, um auch finanzschwachen Clubs aus der dritten Liga oder der Regionalliga zu helfen. "Wir haben momentan eine sehr schöne Zinsentwicklung, aber ich habe nicht die Sicherheiten", meinte der Clubboss, der den Deutschen Fußball-Bund mit ins Boot nahm: "Der DFB hätte sie. Mit der Rückzahlung könnte dann in drei oder fünf Jahren begonnen werden." Zuvor sollten die Vereine tragfähige Konzepte vorlegen, die kontrollfähig und an bestimmte Kriterien gebunden seien. Dann könne "dieses Konzept mit einer Mischung aus Kredit und Zuschuss in seiner Umsetzung" unterstützt werden.

Schädlich spricht neben den TV-Geldern über ein zusätzliches Budget von zehn Millionen Euro. "Der DFB könnte über die Verteilung selbst entscheiden", erklärte der 59-Jährige. Die Wirtschaft solle laut Schädlich ebenfalls ihren Beitrag leisten. Im Umfeld von Halle und Leipzig gebe es Konzerne wie Dow Chemical, Elf Aquitaine und Bayer. "Aber es fließt nicht annähernd in Fußballvereine, Sportvereine, Schulen und soziale Projekte wie an den Firmensitzen der Konzerne. Ich will einfach, dass die Fußball-Landkarte in den nächsten fünf bis zehn Jahren ausgeglichen und der Wettbewerb auch hier auf vernünftigem Niveau möglich ist."

Schott zeigte auf, wo und wie der DFB im Osten bereits für finanzielle Unterstützung sorgt. Beispielsweise seien 1997 die sportbetonten Schulen eingeführt worden. "Aktuell sind es sieben im NOFV-Gebiet, hinzu kommen neun Eliteschulen. Diese 16 Schulen werden aktuell vom DFB mit 510 000 Euro jährlich unterstützt", erklärte der DFB-Direktor. Außerdem würde die 3. Liga "schon jetzt 18,4 Millionen Euro an Erlösen, unter anderem aus dem DFB-Pokal" erhalten.

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