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Rudern  

Hacker zurück im Kreis der Skiff-Elite

30.08.2013, 12:28 Uhr | dpa

Hacker zurück im Kreis der Skiff-Elite. Marcel Hacker präsentiert sich bei der Ruder-WM in bestechender Form.

Marcel Hacker präsentiert sich bei der Ruder-WM in bestechender Form. (Quelle: dpa)

Chungju (dpa) - Zur letzten Einstimmung auf das Halbfinale der Ruder-WM in Südkorea griff Marcel Hacker zum Handy. Die guten Wünsche aus der fernen Heimat minderten die Anspannung - und verliehen Flügel.

"Papa, ich drücke dir die Daumen, hau' rein", sagte der zweijährige Sohn des deutschen Einer-Meisters. Mit sichtlichem Stolz präsentierte der 36 Jahre alte Routinier im Anschluss an den souveränen Start-Ziel-Sieg die Videobotschaft: "Das gibt einem den letzten Kick. Man bekommt von zu Hause das Vertrauen. Ich muss nicht, ich darf. Ich habe wieder Spaß am Rudern."

So gelassen und formstark hat man den Magdeburger lange nicht erlebt. Scheinbar mühelos dominierte der Olympia-Sechste von London auf dem Tangeum-See bei Chungju auch sein drittes WM-Rennen. Dem Kubaner Angel Fournier Rodriguez und dem Niederländer Roel Braas blieb nur das Nachsehen. Ein kräftezehrendes Finish war angesichts des großen Vorsprungs laut Hacker nicht nötig: "Ich habe schon 200 Meter vor dem Ziel die Schlagfrequenz verringert. Jetzt habe ich mir bis Sonntag erst einmal eine Pause verdient."

Sieben Jahre nach seinem letzten WM-Podiumsplatz im Einer gilt Hacker wieder als Mitfavorit. DRV-Cheftrainer Marcus Schwarzrock erwartet für den Endlauf einen "echten Showdown". Als stärkste Gegner gelten die olympischen Medaillengewinner Ondrey Synek (Tschechien) und Alan Campbell (Großbritannien). Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren, als Hacker gelegentlich Opfer seiner Nerven wurde, sieht Trainer Roland Oesemann seinen Schützling diesmal auf stabilem Niveau: "Er ist wieder nach Fahrplan gefahren. Und das ist die eigentliche Stärke von Marcel in diesem Turnier."

Außer dem deutschen Skiff-Meister zogen auch beide Doppelzweier des Deutschen Ruderverbandes (DRV) in den Endlauf ein. Ein Jahr nach dem enttäuschenden neunten Platz bei den Olympischen Spielen fanden Eric Knittel (Berlin) und Stephan Krüger (Rostock) mit dem zweiten Halbfinalplatz hinter Norwegen zurück auf Erfolgskurs. "Wir haben uns hier kontinuierlich gesteigert. Eine Medaille ist jetzt das Minimalziel", sagte Knittel.

Das Frauen-Duo Mareike Adams (Essen) und Julia Lier (Halle/Saale) musste sich nur den Britinnen geschlagen geben. Damit ist der DRV am Wochenende in acht Endläufen der 14 olympischen Bootsklassen vertreten.

Schluss- und Höhepunkt der WM wird das Achter-Rennen. Nach zuletzt drei WM-Titeln in Serie und dem Triumph von London 2012 will das DRV-Paradeboot seine imposante Erfolgsserie fortsetzen. Einfach wird das nach Einschätzung von Trainer Ralf Holtmeyer jedoch nicht: "Ich würde sagen, dass die Briten im Moment leicht favorisiert sind. Aber auch die Amerikaner und Polen können sich noch steigern."

Erste Medaillen für die Deutschen gab es bereits am drittletzten Tag der Titelkämpfe in den nichtolympischen Disziplinen. Der Zweier mit Steuermann und der leichte Männer-Doppelvierer gewannen Silber.

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