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Topkanute Hoff will Schmach von 2007 tilgen

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Kanu  

Topkanute Hoff will Schmach von 2007 tilgen

30.08.2013, 10:50 Uhr | dpa

Topkanute Hoff will Schmach von 2007 tilgen. Max Hoff will bei der WM noch besser abschneiden als in London.

Max Hoff will bei der WM noch besser abschneiden als in London. (Quelle: dpa)

Duisburg (dpa) - Exakt ein Jahr danach kramte Max Hoff seine alten Glücksgefühle hervor, hielt die Bronzemedaille von Olympia 2012 hoch und grinste in die Kamera.

"1 Jahr ist vorbei... Erinnerungen, die bleiben", schrieb der deutsche Erfolgskanute unter dem Bild, das er vor gut drei Wochen auf Facebook gepostet hat - genau 365 Tage nach seinem dritten Platz im olympischen Wettstreit auf dem Dorney Lake bei London. Inzwischen sind die Gedanken an früher wieder verflogen: Am Wochenende will der 30-Jährige bei den Weltmeisterschaften in Duisburg noch zwei Ebenen weiter oben auf dem Siegertreppchen landen.

"Ein Titel muss schon sein - das habe ich bis auf 2007 immer geschafft", sagt das Kajak-Ass. Bei der WM startet er zunächst über seine 1000-Meter-Paradestrecke, dann noch über die nicht-olympische 5000-Meter-Distanz. Und das praktisch vor der eigenen Haustür: Hoffs Verein ist die Kanusport-Gemeinschaft Essen, und von dort nach Duisburg sind es nur knapp 20 Kilometer.

Im Kajak-Einer ist Hoff seit Jahren nahezu konkurrenzlos auf nationaler Ebene. Verbandspräsident Thomas Konietzko zählt ihn sogar zu den wenigen Athleten, die den Deutschen Kanu-Verband (DKV) mit ihren sportlichen Leistungen einerseits und ihrer Persönlichkeit andererseits nach außen bestens repräsentieren können.

Hoffs Karriere ist eine bewegte. Lange Jahre startete er bei den nicht-olympischen Wildwasserkanuten und stieg erst 2007 - im Alter von 24 Jahren - ins Rennkanu um. Prompt setzte er sich gegen die nationale Konkurrenz durch. Im selben Jahr wurde er Vierter bei seiner ersten EM, kurz darauf WM-Zehnter. Inzwischen hat Hoff über mehrere Strecken insgesamt vier Weltmeisterschaftstitel gesammelt.

Es ging auch deshalb so schnell und steil aufwärts, weil Hoff ein Experte ist, wenn es darum geht, sich selbst an die körperlichen Grenzen zu bringen. "Ich bin kein Minimalist, der mit wenig Aufwand weit kommen will. Meine Leistung beruht nicht vorrangig auf Talent, sondern eher auf viel Ehrgeiz und ist antrainiert", sagt er. Rund 5000 Trainingskilometer hat er allein diese Saison schon im Kanu runtergespult, dazu kommen Laufeinheiten und viel Zeit im Kraftraum.

Das Ziel jetzt ist die fünfte goldene WM-Medaille - und damit eine Wiedergutmachung für die jüngsten Heim-Weltmeisterschaften vor sechs Jahren ebenfalls in Duisburg. "Da bin ich nicht ins Finale gekommen", weiß er. Zehn von 31 deutschen Kanuten aus dem jetzigen Aufgebot waren bereits 2007 dabei. Und alle holten damals vor heimischem Publikum mindestens eine Medaille - alle außer Max Hoff.

An diesem Wochenende wird das anders sein, da sind sich alle Szenekenner einig. Bei den Europameisterschaften in Portugal lief es im Juni eher mäßig, "das hat mich ein bisschen gewurmt, da habe ich noch mal einiges im Training gemacht", sagt Hoff. Bundestrainer Reiner Kießler traut ihm jetzt "auf jeden Fall" eine Medaille zu.

Die meiste Konzentration gilt den 1000 Metern, in der sich Hoff bei allen internationalen Härteproben in dieser Saison ein Dauerduell mit dem Dänen René Holten Poulsen geliefert hat. "Es steht nach den vier Saisonrennen nun 2:2. Rene hat die EM im Juni gewonnen, nun bin ich eigentlich wieder dran", sagt Hoff. "Bei einer WM Zweiter werden, ist schon gut und spornt an. Aber es geht auch besser", weiß er.

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