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Kanuten peilen WM-Medaillen an - Kajak-Vierer in Finals

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Kanu  

Kanuten peilen WM-Medaillen an - Kajak-Vierer in Finals

30.08.2013, 17:55 Uhr | dpa

Kanuten peilen WM-Medaillen an - Kajak-Vierer in Finals. Der K4 der Frauen peilt WM-Gold an.

Der K4 der Frauen peilt WM-Gold an. (Quelle: dpa)

Duisburg (dpa) - Der Kajak-Vierer der Frauen macht den deutschen Kanuten Hoffnung auf WM-Gold. Die Olympia-Zweiten Franziska Weber, Tina Dietze, Katrin Wagner-Augustin sowie Bootsneuling Verena Hantl schafften beim Heimspiel in Duisburg problemlos den Einzug in den Endlauf, der am Sonntag ansteht.

"Das war schon ordentlich. Jetzt läuft es auf einen Dreikampf mit Ungarn und Weißrussland hinaus", kommentierte Bundestrainer Reiner Kießler.

Insgesamt qualifizierten sich schon vor den Halbfinals der 200-Meter-Sprinter am Samstag 17 deutsche Boote für die Endläufe am Wochenende, davon alle möglichen acht in den olympischen Disziplinen. "Wir haben in den Vorläufen eine weiße Weste gewahrt und können in den Finals den Zuschauern einen Medaillenregen garantieren", wurde Kießler gar in einer Pressemitteilung des Veranstalters zitiert.

Später relativierte der 62-Jährige das im Raum stehende Statement, das der WM-Pressestab veröffentlicht hatte: "Garantieren können wir nichts. Aber wir hoffen natürlich auf Medaillen - und zählen besonders auf unsere Olympiasieger." Der Verband will bei der Heim-WM so erfolgreich sein wie bei den Spielen in London - damals hatten die deutschen Paddler sechs Plaketten geholt, davon dreimal Gold.

Optimierungsbedarf besteht noch beim nicht ganz so prominent besetzten Kajak-Vierer der Männer. Martin Hollstein, Kostja Stroinski, Kai Spenner und Robert Gleinert zogen nur mit Mühe über die Vorschlussrunde am Nachmittag ins Finale ein - Medaillenchancen zeichnen sich angesichts vieler überlegener Nationen kaum ab. "Wir wissen, dass wir von den individuellen Leistungen her nicht ganz vorn mitfahren können. Da fehlen unserem Boot momentan einfach zwei bis drei Sekunden zur Weltspitze", erkannte Chefcoach Kießler.

Über die nicht-olympischen 500-Meter-Distanzen kamen die deutschen Starter ebenfalls weiter: Tom Liebscher im Kajak-Einer, Erik Leue im Canadier-Einer und das K2-Duo Max Rendschmidt/Marcus Groß bewiesen Coolness. Nicht ganz beschwerdefrei war der Weg ins Finale für das Duo Robert Nuck und Stefan Holtz im C2. Einen erheblichen Wackler im Vorlauf konnten die beiden im Zwischenlauf aber noch korrigieren. Später kamen sie auch über 200 Meter weiter - genau wie die Vielfachstarterinnen Weber/Dietze im K2. Alle anderen deutschen Sprinter müssen am Samstag in der Vorschlussrunde nochmals ran.

Echte Titelchancen werden dem K4 der Frauen eingeräumt, der bei Olympia hinter Ungarn und vor Weißrussland die Silbermedaille abgeräumt hatte. Die deutschen Dauerkonkurrenten präsentierten sich in den Vorläufen auf der Regattastrecke am Niederrhein nun allerdings etwas flinker. "Wir müssen uns noch steigern", betonte Kießler. "Die anderen mussten nicht mal am Anschlag fahren und waren trotzdem jeweils eine halbe Sekunde schneller als wir."

Kießlers Schützlinge zeigten sich selbstkritisch. "Das war die Generalprobe, das war noch nicht optimal. Wir müssen uns erst noch ein bisschen mehr reinfitzen", sagte Wagner-Augustin, als viermalige Olympiasiegerin eine Art Anführerin der Viererbande. Die Potsdamerin Weber gab sich mit Blick aufs Finale optimistisch: "Es sind noch ein paar Kleinigkeiten. Aber ich denke, mit der Anspannung im Finale und dem fünften Mann auf der Tribüne werden wir das noch hinkriegen."

Bereits am Donnerstag hatten die ersten neun Boote aus der Flotte des Deutschen Kanu-Verbandes den Sprung in die Endläufe geschafft. Olympiasieger Sebastian Brendel qualifizierte sich im Canadier-Einer über 1000 Meter ebenso souverän wie Kajak-Ass Max Hoff über dieselbe Distanz und Weber/Dietze im K2 über die olympischen 500 Meter.

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