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Berlin und Bochum drehen nach 0:2 die Partie

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Duplizität der Ereignisse  

Berlin und Bochum drehen nach 0:2 die Partie

31.08.2013, 14:53 Uhr | t-online.de

. Mark Rzatkowski (li.) vom FC St. Pauli lässt Union Berlin Damir Kreilach aussteigen.  (Quelle: dpa)

Mark Rzatkowski (li.) vom FC St. Pauli lässt Union Berlin Damir Kreilach aussteigen. (Quelle: dpa)

Die Energieleistung wurde belohnt: Union Berlin hat das packende Verfolgerduell der 2. Bundesliga gegen den FC St. Pauli mit 3:2 (0:2) für sich entschieden, obwohl die Gäste von der Elbe einen Blitzstart hingelegt hatten. Doch die Eisernen ließen sich von dem 0:2-Rückstand nicht beeindrucken und drehten die Partie noch. Dank des Sieges kletterten die Berliner mit nunmehr elf Punkten hinter Spitzenreiter SpVgg Greuther Fürth auf den zweiten Tabellenrang - zumindest vorübergehend.

Die Hanseaten legten los wie die Feuerwehr. John Verhoek (1.) und Fin Bartels (5.) brachten die Hamburger schon nach wenigen Minuten mit 2:0 in Führung. Doch die Berliner steckten nie auf und wurden letztlich noch mit dem Ausgleich belohnt. Torsten Mattuschka (36./Foulelfmeter) verkürzte zunächst für die Gastgeber, die mehrfach an Philipp Tschauner gescheitert waren. Beim 2:2 durch Adam Nemec (59.) - sein vierter Saisontreffer - war der Pauli-Keeper aber dann machtlos. Und es kam noch besser für Union: Simon Terodde (86.) machte den Dreier perfekt.

"Wir sind der verdiente Sieger"

"Das war ein richtig geiles Spiel", sagte Mattuschka: "Wenn Du nach sechs Minuten 0:2 hintenliegst, denkst Du: Was ist denn hier los? Aber wir haben große Moral gezeigt und sind im Endeffekt der verdiente Sieger."

Auch Bochum jubelt nach 0:2

Duplizität der Ereignisse in Bochum. Trotz eines 0:2-Rückstandes kam der VfL gegen den SC Paderborn noch zu einem 4:2 (0:2)-Erfolg. Durch den zweiten Saisonsieg schossen sich die Bochumer vorerst aus dem Tabellenkeller, während der SCP auf dem Abstiegsrelegationsrang festhängt.

Die Paderborner gingen durch einen Doppelpack kurz vor der Pause in Führung. Erst verwandelte Rick ten Voorde (44.) einen Foulelfmeter. Kurz darauf erhöhte Thomas Bertels (45.+1) für die Gäste. Doch der VfL startete furios in die zweite Halbzeit - Mirkan Aydin (46.) traf Sekunden nach Wiederbeginn zum Anschluss. Damit waren die Bochumer aber längst nicht zufrieden. Patrick Fabian (71.) belohnte die Gastgeber zunächst mit dem 2:2 für ihre Bemühungen, ehe Ken Ilsö (78.) und Marcel Maltritz (84.) schließlich sogar für den Sieg sorgten.

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