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Deutsche Medaillen bei Kanu-WM - "Mehr als erträumt"

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Deutsche Medaillen bei Kanu-WM - "Mehr als erträumt"

01.09.2013, 19:50 Uhr | dpa

Deutsche Medaillen bei Kanu-WM - "Mehr als erträumt". Sebastian Brendel war über 5000 Meter nicht zu schlagen.

Sebastian Brendel war über 5000 Meter nicht zu schlagen. (Quelle: dpa)

Mit einem Medaillensegen bei ihrer Heim-WM haben die deutschen Kanuten Erinnerungen an die glorreiche Vergangenheit geweckt. Allein in den olympischen Disziplinen steuerten sie in Duisburg drei Mal zu Gold, drei Mal zu Silber und ein Mal zu Bronze. Insgesamt gab es acht erste Plätze.

Unter dem Strich stand damit sogar eine bessere Ausbeute als bei den bereits sehr erfolgreichen Sommerspielen 2012 in London. Und das, obwohl die medaillenverwöhnten Spitzenkanuten ihr Trainingspensum in der nacholympischen Saison deutlich zurückgefahren hatten. "Wir haben uns vieles erhofft, aber das war mehr als erträumt. Dass es am Ende so ausgeht, hätte niemand gedacht. Das lag außerhalb des Vorstellbaren", schwärmte Verbandspräsident Thomas Konietzko, der schon nach einem überaus goldenen Samstag nachts "den Schlaf des Überglücks" erlebt hatte.

Weber/Dietze doppelt erfolgreich

Max Hoff im Kajak-Einer sowie die Duos Max Rendschmidt/Marcus Groß und Franziska Weber/Tina Dietze jeweils im Kajak-Zweier sicherten den Paddlern dreimal WM-Gold über die olympischen Strecken. Zu weiteren fünf Titeln fuhren der Männer-C4, Canadier-Ass Sebastian Brendel (5000 Meter), Kajakpilot Tom Liebscher (500 Meter) sowie jeweils über 200 Meter Robert Nuck/Stefan Holtz (C2) und nochmals das Vorzeigeduo Weber/Dietze (K2).

Die Gesamtbilanz mit acht Mal Gold, sechs Mal Silber und zwei Mal Bronze entzückte alle im Lager des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV). "Ich bin ein wenig sprachlos", gestand Bundestrainer Reiner Kießler.

"Wahnsinnige" Aussichten

Sportdirektor Jens Kahl erkannte drei Jahre vor Olympia 2016 bereits "wahnsinnige" Aussichten. "Natürlich gibt das viel Hoffnung für Rio. Die Ergebnisse zeigen, dass unser Konzept stimmt, dass unser Weg ein guter ist."

Eine Schwachstelle des Deutschen Kanu-Verbandes bleibt aber der Sprintbereich. Über 200 Meter schafften es nur drei von sieben Booten in die Finals. Gleich in drei von vier olympischen Disziplinen verfehlten die DKV-Paddler die Endläufe.

Einzig die Olympia-Achten Ronald Rauhe und Jonas Ems im K2 kamen weiter - und sicherten sich Bronze. Im Kajak-Einer verabschiedeten sich dagegen Anne Knorr und Tom Liebscher schnell, im Canadier-Einer war Stefan Kiraj schon in der Vorschlussrunde chancenlos gegen die Konkurrenz.

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