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Sebastian Vettel will in Monza mit Fernando Alonso gleichziehen

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Vorentscheidung im Ferrari-Land?  

Für Vettel wäre ein Sieg in Monza besonders süß

04.09.2013, 11:54 Uhr | t-online.de, dpa

Sebastian Vettel will in Monza mit Fernando Alonso gleichziehen. Mit einem Sieg in Monza könnte Sebastian Vettel seinen Hauptrivalen Fernando Alonso besonders ärgern. (Quelle: imago/Thomas Melzer)

Mit einem Sieg in Monza könnte Sebastian Vettel seinen Hauptrivalen Fernando Alonso besonders ärgern. (Quelle: Thomas Melzer/imago)

Mit einem Sieg in Monza will Weltmeister Sebastian Vettel gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen: Der dreifache Formel-1-Champion könnte einen wichtigen Schritt zu Titel Nummer vier in Serie machen. Kleiner aber reizvoller Nebeneffekt: Zusätzlich hat er die Möglichkeit mit seinem Hauptrivalen Fernando Alonso in der Siegstatistik gleichzuziehen und Ferrari damit zu ärgern. 

Im Gegensatz zu Vettel ist der Blick in die Statistik für Alonso also wenig erbaulich. Will er Dauerwidersacher Vettel im WM-Kampf noch überholen, führt kein Weg an einem Sieg im Ferrari-Land Italien vorbei. Doch der will mit einem Erfolg auf dem legendären Hochgeschwindigkeitskurs den nächsten Schritt zur Titelverteidigung machen und seinen Hauptkonkurrenten Alonso beim Ferrari-Heimrennen weiter distanzieren - und demütigen.

Der Favorit im "Feindesland"

Mit einem Spezialtraining am Firmensitz in Milton Keynes hat sich Vettel gewissenhaft auf dieses Schlüsselrennen vorbereitet. Logisch, dass der Heppenheimer dazu keine Details preisgab. "Natürlich sieht es im Moment für uns gut aus. Aber wir müssen Schritt für Schritt gehen und Rennen für Rennen nehmen", sagte Vettel vor dem zwölften Saisonlauf. "Ich versuche da immer, etwas auf die Bremse zu treten." Der 26-Jährige weiß aber zu genau, dass sein Red Bull derzeit das beste Auto und er Favorit auch im "Feindesland" ist.

Von Hamilton und Räikkönen droht keine Gefahr

Vor dem Großen Preis von Italien führt Vettel die WM-Wertung mit 197 Punkten und 46 Zählern Vorsprung vor Alonso (151) an. Vorjahressieger Lewis Hamilton (139) und Kimi Räikkönen (134) liegen schon deutlich zurück. Von ihnen droht vorerst keine Gefahr. Gewinnt Vettel zum dritten Mal auf dem 5,793 Kilometer langen Kurs, kommt es einer Vorentscheidung im Titelkampf gleich, auch wenn er in dieser Frage ebenfalls bremst: "Das ist vielleicht ein bisschen euphorisch."

In der nervenaufreibenden Fahrerfrage hat Red Bull mit der Beförderung des pflegeleichten Australiers Daniel Ricciardo vom B- in den A-Stall rechtzeitig vor dem richtungweisenden Rennen für Ruhe gesorgt. Vettel kann nun entspannt verfolgen, in welche Richtung sich das Fahrerkarussell dreht. Von den Top-Teams herrscht da nur bei Mercedes mit Hamilton und Nico Rosberg Klarheit.

Aufholjagd auf Vettel hat oberste Priorität

Nicht so bei Red-Bull-Herausforderer Ferrari. Mit einer Bekanntgabe, wer 2014 neben Alonso fährt, ist beim Heimrennen nicht unbedingt zu rechnen, deutete die Scuderia bereits an. Denn beim Traditionsteam hat die Aufholjagd auf Vettel oberste Priorität. "In Monza möchten wir den Tifosi ein Lächeln schenken", sagte Alonso. Der zweifache Champion aus Spanien gewann wie Vettel zweimal (2007 und 2010) Italien. Räikkönen, Kandidat für eine Rückkehr zu Ferrari, ist als einziger des Top-Quartetts im Autodromo Nazionale noch sieglos. "Ich hoffe, wir haben dieses Mal eine echte Chance, hier um den Sieg zu kämpfen", sagte der Lotus-Pilot.

Widersprüchliche Gefühle

Welche Emotionen ein Sieg im Königlichen Park auslöst, erlebte Vettel vor allem 2008. Damals triumphierte der krasse Außenseiter und wurde mit 21 Jahren und 73 Tagen jüngster Grand-Prix-Gewinner. "Mit dieser Strecke verknüpfe ich tolle Erinnerungen, vor allem an meinen ersten Sieg 2008 mit Toro Rosso", sagte er. "Und Monza war einer der besten Orte dafür, weil tausende begeisterte Fans direkt unter mir standen. Da bekommt man Gänsehaut." 2011 siegte er mit Red Bull erneut. Im Vorjahr aber Frust pur: Erst verhängten die Rennkommissare wegen eines harten Verteidigungsmanövers gegen Alonso eine Durchfahrtsstrafe gegen Vettel, dann bedeutete eine defekte Lichtmaschine fünf Runden vor Schluss das Aus. 

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