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Volleyball-EM 2013: Schweizer Linienrichter ist zu schwer

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Weil er zu dick ist  

Linienrichter darf nicht mit zur Volleyball-EM

06.09.2013, 11:14 Uhr | nho

Volleyball-EM 2013: Schweizer Linienrichter ist zu schwer. Auch für Schiedsrichter gelten gewisse Gesundheitsanforderungen. (Quelle: imago)

Auch für Schiedsrichter gelten gewisse Gesundheitsanforderungen. (Quelle: imago)

Nicht nur als Sportler muss man gewisse körperliche Voraussetzungen mitbringen. Auch der Schiedsrichter-Job erfordert ein Mindestmaß an Fitness. Wer dies nicht vorweisen kann, wird ausgeschlossen. Der Schweizer Linienrichter Dominik Gremaud (38) bekam dies jetzt am eigenen Leib zu spüren. Weil er zu schwer ist, wurde er von der Volleyball-EM ausgeschlossen.

Mit seinem Verweis sorgt der Linienrichter kurz vor EM-Start ordentlich für Wirbel. Zwei Jahre lang wurde Gremaud beurteilt und Mitte Februar als Linienrichter für die Volleyball-Europameisterschaft nominiert. Fünf Monate später erfährt er nun völlig überraschend von seiner Ausbootung.

"Aufgrund der angegebenen Werte (BMI/Bauchumfang) ist eine Nomination von Herrn Dominik Gremaud ausgeschlossen", muss er laut "AZ" in einer E-Mail des internationalen Volleyball-Verbandes CEV lesen.

Gesundheitsanforderungen nicht erfüllt

Der Grund für die plötzliche Absage: Erst am 1. Juli hatte der CEV beschlossen, dass Linienrichter gewisse Gesundheitsanforderungen erfüllen müssen. So darf der Bauchumfang bei Männern nicht mehr als 102 Zentimeter betragen und der Body-Mass-Index (BMI) nicht höher als 30 sein.

Gremaud kommt bei 140 Kilogramm Körpergewicht und einer Größe von 1,96 Meter auf einen BMI-Wert von 36,4 und liegt somit deutlich über den Vorgaben des Verbandes. Auf den Rausschmiss reagiert er enttäuscht. "Ich trete als Linienrichter zurück und schaue mir kein Match live an", sagt der 38-Jährige.

Der europäische Volleyball-Verband will indes Lösungen finden, um solche Fälle in Zukunft zu umgehen. "Wir arbeiten daran, ein neues Konzept auszuarbeiten, welches im Vorfeld transparenter für die Schiedsrichter ist", sagt Jan Rek, der Chef der Schiri-Kommission.

Unterstützung für Übergewichtige

Direkte Unterstützung erhält der Linienrichter nun von einer Stiftung, die sich für das Wohl der Übergewichtigen in der Schweiz einsetzt. "Es riecht schwer nach Diskriminierung eines Übergewichtigen, und das geht natürlich nicht", so der Stiftungs-Präsident Heinrich von Grünigen zur "AZ".

Für Gremaud kommt die Hilfe jedoch zu spät. Schon am Freitag beginnt die Volleyball-Europameisterschaft - ohne ihn.

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