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Aufregung vor Sportarten-Wahl - viel Lärm um nichts

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Sportpolitik  

Aufregung vor Sportarten-Wahl - viel Lärm um nichts

07.09.2013, 10:19 Uhr | dpa

Aufregung vor Sportarten-Wahl - viel Lärm um nichts. Nenad Lalovic lächelt alle Zweifel beiseite.

Nenad Lalovic lächelt alle Zweifel beiseite. (Quelle: dpa)

Buenos Aires (dpa) - Ringer-Boss Nenad Lalovic lächelte sogar die Last-Minute-Ermahnung durch die IOC-Ethikkommission weg. Der serbische Präsident des Weltverbandes FILA wollte erst gar keine Zweifel aufkommen lassen, welcher Sport den freien Platz im Programm der Spiele von 2020 an gewinnt.

Die Mattenkämpfer fühlten sich lange genug im Schwitzkasten des IOC. Sieben Monate nach dem drohenden Olympia-Aus steht der Traditionssport dank überzeugender Reformmaßnahmen vor einem glorreichen Comeback. Am Sonntag entscheidet die 125. Vollversammlung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) das Duell mit Baseball/Softball und Squash. Ringen geht als klarer Favorit in die Abstimmung in Buenos Aires.

"Es war eine Reise durch unruhige Gewässer, aber wir sehen den Hafen. Wir haben in den letzten sieben Monaten sehr viel verändert. Ich bin optimistisch, dass wir es schaffen", sagte Lalovic. Ruhig erklärte er den ärgerlichen Verstoß gegen den Verhaltenskodex, der den IOC-Verweis verursacht hatte. Der japanische Ringer-Verband habe in einem Brief alle nationalen Verbände aufgefordert, positiv auf ihre jeweiligen IOC-Mitglieder einzuwirken. Bevor das Internationale Olympische Komitee (IOC) den Zwischenfall mitbekam, erstattete Lalovic Selbstanzeige - und verhinderte dadurch Schlimmeres. "Sie sagten mir, Du hast richtig gehandelt und der Fall ist damit abgeschlossen", so Lalovic. "Das Thema ist erledigt. Der Brief hat niemandem geschadet." Die Ermahnung sei vergangene Woche eingetroffen.

Die Ringer waren in den letzten Stunden vor dem entscheidenden Votum mit ihren Sorgen nicht allein. Der Weltverband für Baseball und Softball (WBSC) musste sich dafür rechtfertigen, Fidel Castros Sohn Antonio im Bewerbungsteam zu haben. "Er ist seit vielen Jahren in unserem Sport involviert. Wir freuen uns über ihn und das, was er alles geleistet hat, um Baseball und Softball zu promoten", betonte Don Porter, Co-Präsident des WBSC. Auch Antonio Castro wollte eine politische Debatte unter allen Umständen vermeiden: "Ich bin hier, um über die olympische Bewegung zu sprechen."

Zur Verbesserung der eigenen Chancen haben sich Baseball und Softball im Vorjahr zu einem gemeinsamen Verband zusammengeschlossen. Vorgesehen sind Olympia-Turniere mit je acht Mannschaften im Baseball und Softball. Beide Turniere sollen je sechs Tage dauern. Beide Sportarten waren bei den Peking-Spielen 2008 zum letzten Mal olympisch.

Für Squash würde ein Ja-Wort der Olympier sogar eine Premiere bedeuten - und mit dieser Argumentation versucht der Weltverband WSF in seiner 20-minütigen Abschlusspräsentation am Sonntag auch zu punkten. Squash sei der einzige Sport, der wirklich neu im olympischen Programm wäre, meinte WSF-Präsident Narayana Ramachandran. Nach zwei vergeblichen Bewerbungsversuchen für die Spiele 2012 und 2016 sei die Zeit jetzt reif.

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