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Istanbuls Plädoyer für Olympia in der muslimischen Welt

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Sportpolitik  

Istanbuls Plädoyer für Olympia in der muslimischen Welt

07.09.2013, 15:49 Uhr | dpa

Istanbuls Plädoyer für Olympia in der muslimischen Welt. Der türkische Premierminister Recep Tayyip Erdogan (r) wirbt für Istanbul als Olympia-Gastgeber 2020.

Der türkische Premierminister Recep Tayyip Erdogan (r) wirbt für Istanbul als Olympia-Gastgeber 2020. (Quelle: dpa)

Buenos Aires (dpa) - Mit einem flammenden Plädoyer für eine Olympia-Premiere in der muslimischen Welt hat Istanbul das Wahl-Finale um die Spiele 2020 eröffnet.

In ihrer 45-minütigen Abschlusspräsentation bat die türkische Delegation die 125. IOC-Vollversammlung in Buenos Aires, Mut zu zeigen und das Ringe-Spektakel erstmals an zwei Kontinente gleichzeitig zu vergeben. "Dies ist die Verantwortung der olympischen Bewegung", sagte das türkische IOC-Mitglied Ugur Erdener vor der Abstimmung ein paar Stunden später und versprach zudem eine "Null-Toleranz-Politik im Kampf gegen Doping". Der jüngste Dopingskandal in seiner Heimat mit mehr als 30 überführten Athleten hatte der Kandidatur zuletzt weltweite Kritik eingebracht.

Premierminister Recep Tayyip Erdogan, in einem 16-stündigen Flug direkt vom G-20-Gipfel aus St. Petersburg angereist, versuchte die Zweifel über die kritische innenpolitische Lage und die Nähe zum Bürgerkrieg im benachbarten Syrien zu zerstreuen. Mit dem türkischen Wort für "Frieden" begann er seine Rede. "Wir leben in einer Zeit, in der sich unsere Region und die Welt nach Frieden sehnen. In dieser kritischen Zeit wollen wir eine starkes Zeichen des Friedens an die Welt schicken", sagte Erdogan, der im Sommer Anti-Regierungs-Demonstrationen mit Polizeigewalt niederschlagen ließ. In sieben Jahren sei Istanbul, die Stadt der Toleranz, noch demokratischer.

Stimmungsvolle Filme untermalten auch bei Istanbuls fünfter Bewerbung das Hauptargument als Brücke zwischen Europa und Asien. 27 Sportstätten sind in Europa geplant, zehn in Asien. Dies würde dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) neue Märkte erschließen, auch für künftige Generationen, sagte Istanbuls Bewerbungschef Hasan Arat. Knapp 50 Prozent der türkischen Bevölkerung seien unter 25 Jahre alt. "Geben sie uns die Chance", so Arat. "Wir werden ihre Spiele umarmen, beschützen und auf dem höchsten Niveau ausrichten."

Die IOC-Session wird an diesem Samstag um 22.00 Uhr den Ausrichter der Spiele 2020 verkünden. Neben Istanbul bewerben sich Tokio und Madrid. 95 IOC-Mitglieder stimmen über den Olympia-Ort ab.

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