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Sebastian Vettel überragt beim Europafinale

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Sieg im Ferrari-Land  

Vettel überragt beim Europafinale

08.09.2013, 15:50 Uhr | pr, t-online.de

Sebastian Vettel überragt beim Europafinale. Sebastian Vettel ist auch in Italien unbezwingbar. (Quelle: xpb)

Sebastian Vettel ist auch in Italien unbezwingbar. (Quelle: xpb)

Sebastian Vettel bleibt unantastbar. Der Weltmeister ist beim Großen Preis von Italien zu einem souveränen Start-Ziel-Sieg gefahren und hat sich in der WM-Wertung der Formel 1 weiter abgesetzt. Ferrari lieferte bei seinem Heimspiel ebenfalls eine tolle Leistung ab, konnte dem Red-Bull-Star jedoch nicht das Wasser reichen. Fernando Alonso wurde Zweiter, Felipe Massa beendete das Rennen auf dem vierten Rang. Bei der Siegerehrung feierten tausende Tifosi den Spanier euphorisch und buhten den Deutschen aus. Dritter wurde Mark Webber im zweiten Red Bull.

"Es war ein fantastisches Rennen", sagte Vettel und meinte schmunzelnd: "Aber man kann den Unterschied deutlich hören, wenn man nicht für ein italienisches Team fährt." Für Alonso war die Siegerehrung dagegen ein Genuss. "Es ist toll hier zu stehen. Das ist das spektakulärste Podium des Jahres", sagte er, bevor er von der Kulisse Fotos mit seinem Handy machte.

Nico Hülkenberg, der von Startplatz drei ins Rennen gegangen war, erreichte einen starken fünften Platz. Mercedes hatte seine Siegchancen bereits im Qualifying verspielt und betrieb mit Nico Rosberg auf Platz sechs Schadensbegrenzung. Lewis Hamilton rettete mit Platz neun noch zwei WM-Punkte. Adrian Sutil wurde 16.

Angekündigter Regen bleibt aus

Ebenfalls ein tolles Rennen zeigte Kimi Räikkönen, der viele schnellste Runden drehte. Allerdings wurden seine Hoffnungen auf eine gute Platzierung bereits beim Start durch eine Kollision zerstört. Am Ende musste sich der Iceman im Lotus mit Rang elf begnügen.

Das Rennen begann auf halbnasser Strecke, kurz vor dem Start hatte es geregnet. Obwohl ein erneuter Schauer angesagt war, starteten die Teams mit Trockenreifen. Das stellte sich als die richtige Wahl heraus, weil der angekündigte Regenguss ausblieb.

Berührung zwischen Alonso und Webber

Als die Ampeln auf grün schalteten kamen die Ferraris auffällig gut weg und setzten die Red Bulls direkt unter Druck. Vettel behauptete die Führung, Webber jedoch verlor seinen zweiten Platz an Massa, dahinter reihte sich der Australier ein gefolgt von Alonso. Auf den Plätzen fünf und sechs folgten die beiden Deutschen Hülkenberg und Rosberg.

Ferrari zeigte sich weiter aggressiv. In der dritten Runde zog Alonso in einem harten Manöver an Webber vorbei. Dabei berührten sich die beiden und der Frontflügel des Red Bull wurde leicht beschädigt. Fünf Runden später sorgte die Scuderia dafür, dass die Nummer eins im Team auch die Nummer eins auf der Strecke wurde: Als Alonso nah genug an Massa herangefahren war, ließ der Brasilianer den Spanier ohne Gegenwehr vorbei.

Räikkönen schnell aber chancenlos

Pechvogel der Startphase war Paul di Resta, der beim Anbremsen in das Heck von Romain Grosjeans Lotus krachte. Dabei riss sein linkes Vorderrad ab und das Rennen war für den Force-India-Piloten im ersten Umlauf bereits beendet. Der Franzose konnte dagegen weiterfahren.

Auch der zweite Lotus blieb nicht von Kollisionen verschont. Räikkönens Frontflügel wurde derart beschädigt, dass er in der zweiten Runde zur Reparatur in die Box kommen musste. Das warf den Finnen ans Ende des Feldes zurück. die Performance des Iceman war nach dem Stopp aber beeindruckend. Er lieferte sich mit Vettel einen Wettstreit um die schnellste Runde, wobei sich die beiden immer wieder überboten.

Getriebe-Probleme bei Red Bull

In der 12. von 53 Runden gab es Probleme bei Mercedes. Das Team informierte Hamilton über einen schleichenden Plattfuß an seinem Silberpfeil. Allerdings bekam der Brite davon aufgrund eines Funkproblems zunächst nichts mit. Das Team musste auf die gute alte Variante mit Informationen auf Tafeln zurückgreifen. Zwei Runden später kam Hamilton dann in die Box.  

Auch bei Red Bull lief nicht alles glatt. Gegen Ende des Rennens funktionierte das Getriebe nicht mehr wie gewünscht. Webber bekam die Anweisung, beim Schalten vorsichtig zu sein, wenn er das Rennen beenden wolle. Auch Vettel wurde gewarnt und ging daraufhin nicht mehr ganz ans Limit. "Wir mussten ein wenig aufpassen, aber es war nicht so schlimm", sagte Vettel nach dem Rennen.

Hamilton schnappt sich Räikkönen

Einen tollen Zweikampf lieferten sich in den letzten Runden Hamilton und Räikkönen um Platz elf. Der Iceman wehrte sich zwar, musste sich aber schließlich wegen eines Ausfalls des Energie-Rückgewinnungssystems KERS geschlagen geben.

In der WM-Wertung baute Vettel seinen Vorsprung nach dem letzten Saison-Rennen in Europa auf 53 Punkte auf Alonso aus. Hamilton auf Platz drei hat bereits 81 Punkte Rückstand, Räikkönen liegt 88 Zähler hinter Vettel auf Rang vier.

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