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Machtkampf in der FIA: Jean Todt will Präsident bleiben

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Machtkampf eröffnet  

Jean Todt will FIA-Präsident bleiben

08.09.2013, 07:41 Uhr | sid

Machtkampf in der FIA: Jean Todt will Präsident bleiben. Am 6. Dezember 2013 kommt es zum Duell zwischen David Ward (li.) und FIA-Präsident Jean Todt. (Quelle: dpa)

Am 6. Dezember 2013 kommt es zum Duell zwischen David Ward (li.) und FIA-Präsident Jean Todt. (Quelle: dpa)

Nach Herausforderer David Ward hat auch der amtierende FIA-Boss Jean Todt seine Kandidatur für das Amt des FIA-Präsidenten bekannt gegeben. Damit ist der Machtkampf um den obersten Posten im Automobil-Weltverband FIA eröffnet.

"Ich werde kandidieren und rechne mir gute Chancen aus", sagte der Franzose, der als Ferrari-Teamchef mit Rekordweltmeister Michael Schumacher fünf Formel-1-Titel geholt hatte, am Rande des Grand Prix von Italien in Monza.

Todt ist "ganz gespannt"

"Ich habe mich mein ganzes Leben lang dem Wettbewerb gestellt. Die Wahl wird entscheiden, ich bin ganz entspannt", sagte der 67-Jährige weiter. Todt steht seit Ende 2009 an der Spitze der FIA, deren neuer Präsident am 6. Dezember gewählt wird.

Ward hatte ein 20 Punkte umfassendes Reformprogramm, mit dem er Todt herausfordert, vorgestellt. Der 56 Jahre alte Brite wolle im Falle eines Wahlsieges für ein professionelleres Management, mehr Effizienz und Transparenz in der FIA sorgen.

Ward werden gute Chancen eingeräumt

"Die FIA erweckt den Eindruck antiquiert und autokratisch zu sein", schrieb Ward auf seiner Homepage, "die Befugnisse des Präsidenten sind zu weit gefasst, als dass sie wirksam sein können. In einigen Bereichen hat sich der Trend für Reformen umgekehrt." Sein Programm nennt Ward "Agenda des Wandels".

Ward werden bei der Wahl gute Chancen eingeräumt. Der Brite gilt als hervorragend vernetzt und als rechte Hand des ehemaligen FIA-Präsidenten Max Mosley. Zudem soll Todt in der FIA längst nicht mehr unumstritten sein.

Rückendeckung für Todt

"Ich habe Fehler gemacht", sagte er: "Aber ich bin auch nur ein Mensch." Er wolle sich weiter für eine Kostenreduzierung in der Formel 1 einsetzen.

Von den Formel-1-Teams bekam Todt in Monza Rückendeckung im Wahlkampf. "Die Formel 1 braucht Kontinuität, die haben wir zuletzt oft vermisst", sagte Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali. McLaren-Boss Martin Whitmarsh meinte: "Todt hat stets im Sinne des Motorsports gehandelt, er hat einen guten Job gemacht."

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