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Aufatmen im Ringerlager: "Sinnvolle IOC-Entscheidung"

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Sportpolitik  

Aufatmen im Ringerlager: "Sinnvolle IOC-Entscheidung"

08.09.2013, 18:34 Uhr | dpa

Aufatmen im Ringerlager: "Sinnvolle IOC-Entscheidung". Alexander Leipold freut sich, dass seine Sportart weiterhin olympisch bleibt.

Alexander Leipold freut sich, dass seine Sportart weiterhin olympisch bleibt. (Quelle: dpa)

Buenos Aires (dpa) - Der fast sieben Monate dauernde Kampf der Ringer gegen das drohende Olympia-Aus ist mit einem Schulterschluss-Sieg zu Ende gegangen.

"Dieser weltweite Zusammenhalt und Kampf macht mich stolz auf unsere Ringergemeinschaft. Ich freue mich sehr über die richtige und sinnvolle Entscheidung des IOC und möchte allen weltweiten Unterstützern danken", meinte der 21-fache deutsche Meister Alexander Leipold. Der Gewinner des olympischen Turniers von 2000 hatte die Abstimmung daheim am Computer zusammen mit seiner Familie verfolgt.

Auch der Sportdirektor des Deutschen Ringer-Bundes (DRB), Jannis Zamanduridis, war erleichtert. "Ich bin sehr glücklich und dankbar, dass man uns Ringer und unseren Sport nicht aus den Farben der olympischen Ringe reißt und auch künftig an der olympischen Idee festhält. Nun müssen wir nach vorne blicken und aus unseren Fehlern lernen. Erste Schritte in diese Richtung wurden ja bereits unternommen und trugen sicher nicht zuletzt zu dieser Entscheidung bei."

Gut eine Woche vor der Weltmeisterschaft in Budapest wird die IOC-Entscheidung den Mattenkämpfern noch einmal einen richtigen Schub geben. "Dieser Prozess ist aber längst nicht abgeschlossen. Bei der WM in Ungarn wird man die neuen Gewichtsklassen diskutieren und bekanntgeben. Ich hoffe, dass auch da eine vernünftige Lösung gefunden wird und nicht der eine oder andere Top-Ringer durch das Raster fällt", betonte Zamanduridis, WM-Zweiter 1990 und 2004 Olympia-Teilnehmer.

Für den dreifachen Welt- und Europameister sowie Olympiasieger Maik Bullmann "müssen nun der eingeschlagene Kurs beibehalten und die Reformen umgesetzt werden". Die traditionsreiche Sportart setzte sich auf der 125. Vollversammlung des Internationalen Olympischen Komitees in Buenos Aires mit 49 von 95 abgegebenen Stimmen vor den Mitbewerbern Baseball/Softball und Squash durch. Damit korrigierte die IOC-Session das Fehlurteil der eigenen Exekutive, die sich im Februar für die Streichung des jahrtausendealten Sport aus dem Programm ausgesprochen hatte.

"In den letzten Monaten haben der Ringer Welt-Verband FILA und alle nationalen Verbände die vom IOC im Februar angemahnten Reformen zügig angepackt. Wir haben jede Menge bewegt und waren überzeugt, auf dem richtigen Weg zu sein. Unser Ziel war und ist, Ringen wieder als attraktiven Kampfsport und die Organisationen modernisiert präsentieren zu können. Wir sind nun überglücklich, dass die IOC-Vollversammlung der Empfehlung des Exekutiv-Ausschusses vom Mai gefolgt ist und Ringen weiter zur Familie der olympischen Sportarten zählt", meinte DRB-Präsident Manfred Werner.

Zugleich sah der Funktionär "das Ganze als Weckruf. Eine Sportart wie Ringen, die zwar von Anfang an olympisch war, heute aber nicht immer im Zentrum der Berichterstattung und eines breiten Publikumsinteresses steht, sollte sich nie mehr in einer falschen Sicherheit wiegen." Benedict Rehbein, DRB-Verantwortlicher der Kampagne "Ringen um Olympia" meinte: "Dies ist ein historischer Tag für den olympischen Gedanken und den Sport weltweit."

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