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Sportpolitik  

Bach gibt DOSB-Präsidentschaft am 17. September ab

10.09.2013, 20:23 Uhr | dpa

Bach gibt DOSB-Präsidentschaft am 17. September ab. Von seinem Amt als DOSB-Präsident tritt Thomas Bach zurück.

Von seinem Amt als DOSB-Präsident tritt Thomas Bach zurück. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Die Wahl von Thomas Bach zum Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) hat Auswirkungen auf den deutschen Sport.

"Verabredet ist, dass Thomas Bach bei der nächsten Präsidiumssitzung am 17. September in Frankfurt/Main als Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) zurücktreten wird", sagte Hans-Peter Krämer der Nachrichtenagentur dpa. Laut DOSB-Satzung wird Krämer als Vizepräsident Wirtschaft und Finanzen die Geschäfte des Präsidenten stellvertretend übernehmen, und zwar mindestens bis zur Mitgliederversammlung des Dachverbandes am 6./7. Dezember in Wiesbaden.

Dort wird sich entscheiden, ob Krämer das Amt noch für ein weiteres Jahr weiterführen muss. Bachs Amstzeit, der 2006 zum Vereinigungspräsident von Deutschem Sportbund (DSB) und Nationalem Olympischen Komitee (IOC) gewählt und 2010 wiedergewählt wurde, reicht bis Ende 2014. Krämer will sich "an exponierter Stelle bemühen, bei der Suche nach einer Bach-Nachfolge hilfreich zu sein". Nur im Notfall wäre der Banker aus Köln bereit, die Präsidenten-Vertretung bis zum Ende der vierjährigen Wahlperiode zu übernehmen. Somit könnte sich in Wiesbaden ein Kandidat nur für ein Jahr zur Wahl stellen.

Als Kandidaten für die Bach-Nachfolge sind Generaldirektor Michael Vesper, Ingo-Rolf Weiss als Vorsitzender der Deutschen Sportjugend und Christa Thiel im Gespräch. Die DOSB-Vizepräsidentin stellt sich die Frage nach dessen Nachfolge als Chef des deutschen Sports nicht. "Es gibt noch gar nichts zu denken, da der Präsident ja noch im Amt ist. Dann ist die Frage, wann gewählt wird: Im Dezember oder nächstes Jahr. Diese Fahrpläne müssen ja erstmal stehen. Dann stellt sich auch die Kandidaten-Frage, an der ich mich aber öffentlich nicht beteiligen werde. Im Moment stellt sich das nicht", sagte Thiel der Nachrichtenagentur dpa.

Auch Ingo Weiss, Präsident des Deutschen Basketball Bundes, wollte sich zu Namen nicht äußern. "Wir müssen in Ruhe diskutieren, wer den deutschen Sport weiter führen soll und wer in die Fußstapfen von Thomas Bach tritt. Diese sind riesengroß", sagte der DOSB-Vizepräsident auf Anfrage. "Ich bin mir sicher, dass wir alle gemeinsam, die gesamten Mitgliedsorganisationen, die beste Lösung finden werden. Wir sollten nicht spontan einen aufs Schild heben."

Vesper gilt nur dann als wählbar, wenn er die Präsidentschaft als Ehrenamt annehmen und somit auf seinen Posten als bezahlter Generaldirektor verzichten würde.

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