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Sportpolitik  

Reaktionen zur Wahl von Thomas Bach als IOC-Präsident

10.09.2013, 20:32 Uhr | dpa

Reaktionen zur Wahl von Thomas Bach als IOC-Präsident. Bundesinnenminster Hans-Peter Friedrich sieht in der Wahl eine historische Dimension.

Bundesinnenminster Hans-Peter Friedrich sieht in der Wahl eine historische Dimension. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Deutschlands Politiker und Sport-Funktionäre haben Thomas Bach im Akkord gratuliert und dem mächtigsten Mann im Weltsport viel Glück und Erfolg für seine neue Aufgabe gewünscht. Die Reaktionen im Überblick:

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich: "Zum ersten Mal bekleidet ein Deutscher diesen wohl wichtigsten Posten des Weltsports. Das ist gut für den deutschen Sport und die deutschen Sportideale, aber auch gut für den internationalen Sport", sagte der CSU-Politiker, der als Innenminister auch für den Sport zuständig ist.

"Wir gehen davon aus, dass sich Thomas Bach für die Anliegen der Sportminister der Welt einsetzt, die meine Kollegen und ich im Mai in der Berliner Erklärung zum Ausdruck gebracht haben. Dazu gehört insbesondere die Eindämmung des Gigantismus bei der Planung und Ausrichtung Olympischer Spiele", sagte Friedrich. Auch kleinere Länder müssten in Zukunft in der Lage sein, olympische Spiele auszurichten.

Joachim Gauck (Bundespräsident): "Glück, Geschick und Sportsgeist." "In Ihrem neuen Amt tragen Sie Verantwortung für die künftige Gestalt des IOC und seiner traditionsreichen Spiele", erklärte Gauck in einem Schreiben. "Sie haben sich vorgenommen, im Sport und durch den Sport Einheit in Vielfalt zu gestalten", erinnerte Gauck.

Angela Merkel (Bundeskanzlerin): "Ihre Wahl in dieses sportpolitisch bedeutendste Amt zeigt eindrucksvoll, welches Ansehen und Vertrauen Sie innerhalb der olympischen Familie genießen", sagte Merkel in einer Mitteilung der Bundesregierung. "Ich freue mich sehr darüber, dass Deutschland mit Ihnen auf der internationalen Ebene auch weiter hervorragend vertreten ist", erklärte Merkel."Ich wünsche Ihnen für Ihr neues Amt und die vor Ihnen liegenden Aufgaben viel Glück und Erfolg sowie persönlich alles Gute", sagte Merkel.

Guido Westerwelle (Bundesaußenminister): "Die Wahl Thomas Bachs ist eine Anerkennung seiner Arbeit, aber auch eine Auszeichnung für unser Land", erklärte Westerwelle in einer Pressemitteilung des Auswärtigen Amtes unmittelbar nach der Verkündigung in Buenos Aires. Die Wahl Bachs zum Chef des Weltsports zeige die hohe Wertschätzung für seine Leistungen als Sportler und für sein jahrzehntelanges, unermüdliches Engagement für die olympische Idee. "Sie ist auch eine große Ehre für unser Land", sagte Westerwelle.

Philipp Rößler ( Vizekanzler): Der FDP-Bundesvorsitzende und Bundeswirtschaftsminister hat Thomas Bach zu dessen Wahl "ganz herzlich" gratuliert. In einem Schreiben wünschte Rösler für die "neue Herausforderung" viel Erfolg. "Die Olympische Bewegung verkörpert Werte wie Vielfalt, Völkerverständigung und Fair Play. Diesen Werten fühlen wir uns in Deutschland und Europa besonders verbunden. Ich bin überzeugt, dass diese Ideale auch für die Olympische Familie unter Ihrer Präsidentschaft die Richtschnur für Ihre verantwortungsvolle Tätigkeit sein wird", erklärte Rösler.

Sigmar Gabriel (SPD-Vorsitzender): "Ich bin davon überzeugt, dass Sie Ihr künftiges Amt, das wichtigste im internationalen Sport, exzellent ausfüllen werden", sagte Gabriel in einer Pressemitteilung. Der Tauberbischofsheimer habe "sich schon große Verdienste um den Sport erworben. Es ist auch für unser Land eine große Ehre, dass Sie heute diese neue und einflussreiche Aufgabe übertragen bekommen haben", sagte Gabriel.

FIFA-Präsident Joseph Blatter: "Herzliche Glückwünsche an Thomas Bach, den neuen IOC-Präsidenten. Er hat meine und die volle Unterstützung des Fußballs und ich freue mich, mit ihm zusammenzuarbeiten."

DSV-Präsident Alfons Hörmann: "Herzliche Glückwünsche an Dr. Thomas Bach! Und Gratulation an das Internationale Olympische Komitee zu dieser Wahl! Ich bin mir sicher, dass die olympische Bewegung in den kommenden Jahren von dieser Entscheidung profitieren wird. Denn mit Thomas Bach hat sich die IOC-Vollversammlung nicht nur für einen jahrzehntelang und ganzheitlich erfahrenen Präsidenten mit herausragenden fachlichen Qualitäten entschieden, sondern vor allem auch für einen echten Freund des Sports."

Wolfgang Niersbach (DFB-Präsident): "Ich freue mich sehr, dass Thomas Bach dieses klare Votum bekommen hat. Es ist eine Anerkennung für seine großartige Arbeit und ein Zeichen für die Wertschätzung des deutschen Sports", übermittelte Niersbach in einer Presseerklärung des Deutschen Fußball-Bundes. Niersbach versicherte Bach, dass er als IOC-Präsident auf die Unterstützung des gesamten deutschen Fußballs zählen könne. "Thomas Bach kennt aus seiner eigenen Vita die Bedürfnisse der Sportler und bringt die nötige internationale Reputation und sportpolitische Erfahrung für dieses wichtige Amt mit. Er kann sich hundertprozentig darauf verlassen, dass der deutsche Fußball hinter ihm steht und ihn in seinem Amt unterstützen wird", sagte Niersbach.

Reinhard Rauball (Liga-Präsident im bezahlten Fußball): "Die Glückwünsche der Bundesliga gehen an Thomas Bach. Der deutsche Profi-Fußball begrüßt die Entscheidung des IOC ausdrücklich. Thomas Bach ist einer der weltweit profiliertesten Sportpolitiker, der in den vergangenen Jahrzehnten seine Fähigkeiten auf verschiedenste Weise unter Beweis gestellt hat. Als ehemaliger Spitzenathlet und über lange Jahre erfolgreicher Repräsentant des Sports bringt er die Qualitäten mit, um die kommenden Herausforderungen anzugehen - im Sinne der Vereinbarkeit von wirtschaftlichen Notwendigkeiten einerseits sowie den Werten und der Vielfalt des Sports andererseits."

Christa Thiel (Vizepräsidentin des Deutschen Olympischen Sportbundes und Präsidentun des Deutschen Schwimm -Verbandes): "Wir freuen uns richtig, nicht nur die Sportfamilie, sondern alle in Deutschland. Wir haben im höchsten Amt, dass der Sport zu vergeben hat, einen Deutschen. Thomas Bach verfügt über immense internationale Erfahrung, sowohl sportpolitisch als auch fachlich und ist für das Amt bestens vorbereitet. Wir wünschen viel Glück für die Amtsführung."

Christian Ude (Oberbürgermeister von München): "Im Rahmen der Münchner Olympia-Bewerbung habe ich ihn als hochkompetenten und zuverlässigen Partner kennengelernt, der sich stets mit vollem Einsatz für die Belange des Sports engagiert", erklärte Ude am Dienstag. Für eine eventuelle erneute Bewerbung Münchens um die Winterspiele 2022 steht Bach durch seine neue Rolle allerdings nicht mehr als Unterstützer zur Verfügung.

Horst Seehofer (Ministerpräsident von Bayern): "Mit Thomas Bach steht ein Mann aus Bayern an der Spitze von Olympia." Der gebürtige Würzburger habe als aktiver Athlet und als Sportfunktionär wie kaum ein anderer für die Olympische Idee gestanden.

Franz Beckenbauer: "Ich war überglücklich, denn ich kenne den Thomas ja schon seit 40 Jahren. Jetzt ist er der höchste Sportfunktionär der Welt, ich gratuliere ihm natürlich herzlich."

Michael Vesper ( DOSB -Generaldirektor): "Es ist schade, weil wir einen großartigen DOSB-Präsidenten verloren haben, aber großartig, dass wir einen IOC-Präsidenten aus Deutschland gewonnen haben. Wir werden jetzt völlig unaufgeregt seine Nachfolge im DOSB klären."

Claudia Bokel (IOC-Mitglied): "Ein IOC-Präsident aus Deutschland - was will man mehr! Das ist genial."

Walther Tröger (IOC-Ehrenmitglied): "Er hat bewiesen, dass er es kann. Seine brillante Vorbereitung auf diesem Tag hat mich beeindruckt. Ich wünsche ihm alle Gute."

Richard Carrion (Unterlegener Kandidat): "Natürlich bin ich enttäuscht. Aber das muss man akzeptieren. Das ist die Entscheidung der IOC-Vollversammlung. Man muss Thomas Bach jetzt Zeit und Raum geben, sein Team aufzustellen."

Denis Oswald (Unterlegener Kandidat): "Die Wahl ist keine Überraschung. Ich kenne Thomas schon lange und sehe keinen Grund, warum wir nicht auch in Zukunft gut zusammenarbeiten können."

Ex- LeichtathletFrankie Fredericks: "Das ist eine gute Wahl, vor allem weil Thomas Bach früher selbst bei Olympia wahr. Ich hoffe, er wird offene Ohren für uns Athleten haben."

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