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Sportpolitik  

Bach-Nachfolge: Hörmann wird kein DOSB-Präsident

12.09.2013, 14:38 Uhr | dpa

Bach-Nachfolge: Hörmann wird kein DOSB-Präsident. DSV-Präsident Alfons Hörmann will kein Bach-Nachfolger werden.

DSV-Präsident Alfons Hörmann will kein Bach-Nachfolger werden. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Ein möglicher Kandidat für die Nachfolge von Thomas Bach als Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes hat sich selber aus dem Rennen genommen. Ski-Chef Alfons Hörmann winkte ab.

"Ich fühle mich im DSV pudelwohl und hoch akzeptiert. Ich habe keinerlei Grund, mich als weiterer Bewerber in die Schlange einzureihen", sagte der Präsident des Deutschen Skiverbandes (DSV) in Ruhpolding und formulierte mit kritischen Untertönen seine Erwartungen an die Bach-Nachfolge. Hingegen hält sich Turn-Präsident Rainer Brechtken eine Kandidatur offen. "Ich schließe überhaupt nichts aus", sagte er in einem Interview der Zeitung "Neues Deutschland" auf eine entsprechende Frage.

Der Chef des Deutschen Turner-Bundes wies aber darauf hin, dass er als Sprecher der Spitzenverbände die Aufgabe habe, ein sauberes und geordnetes Verfahren zu gewährleisten. "Es ist nicht der Zeitpunkt, über Personen zu reden", betonte Brechtken. Er selbst verstehe sich im Moment als Moderator. "Um diese Rolle annehmen zu können, kann ich aber nicht über Namen reden, auch nicht über meinen", sagte Brechtken. Bach war am Dienstag als erster Deutscher zum Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees gewählt worden.

Der nationale Sport sucht nun einen neuen Chef. "Ich würde mir eine inhaltliche Diskussion wünschen und über ein paar grundsätzliche strukturelle Änderungen nachdenken", sagte Hörmann, der als DSV-Chef eine mögliche Münchner Olympia-Bewerbung für die Winterspiele 2022 im Blick haben muss. Auf den neuen DOSB-Chef warte eine "Herkules-Aufgabe". Durchaus kritisch fügte Hörmann an: Im deutschen Sport müsse künftig mehr gestaltet und nicht verwaltet werden. Man müsse sich vor allem über die Zielstellung der kommenden Jahre unterhalten. "Vor allen Dingen zur Förderung des Leistungssportes sehe ich im DOSB dringend Handlungsbedarf".

Hörmann forderte, dass jeder, der sich als DOSB-Chef ins Gespräch bringe, sich selbst kritisch hinterfrage: "Bin ich der Richtige für das Amt, habe ich die notwendige Erfahrung." Neben Brechtken werden auch DOSB-Vizepräsidentin Christa Thiel Ambitionen nachgesagt. Die Präsidentin des Deutschen Schwimm-Verbandes hält sich öffentlich aber ebenso bedeckt wie DOSB-Generaldirektor Michael Vesper.

Aber auch eine Außenlösung scheint nicht undenkbar, etwa wenn der sportaffine hessische Ministerpräsident Volker Bouffier bei der Landtagswahl am 22. September sein Amt verlierem sollte. Gehandelt wird auch Willi Lemke, derzeit Sonderberater Sport der Vereinten Nationen. Selbst DOSB-Vizepräsident Walter Schneeloch schloss eine Kandidatur nicht aus.

DSV-Präsident Hörmann stellte fest, ohne konkret zu werden: "Einige Namen, die genannt wurden, kann ich nur bedingt verstehen." Und fügte hinzu: "Die Nachfolgefrage ist aus meiner Sicht so zu lösen, dass nicht ein Name nach dem anderen genannt wird.". Hörmann forderte, dass zuallererst geprüft werde müsse, ob einer der "hochkarätigen Vizepräsidenten" als Bach-Nachfolger infrage komme.

Bach wird sein Amt nun niederlegen, um sich als frisch gewählter Präsident des Internationalen Olympischen Komitees Richtung Lausanne zu verabschieden. Danach führt Hans-Peter Krämer als Vizepräsident Wirtschaft und Finanzen die DOSB-Geschäfte übergangsweise. Am 7. Dezember wird bei der DOSB-Vollversammlung in Wiesbaden entschieden, ob Krämer dies auch noch bis zum Ende der Legislaturperiode im Dezember 2014 macht oder ein Bach-Nachfolger feststeht. Brechtken bekräftigte erneut: "Der deutsche Sport muss in der Lage sein, bis Dezember eine Lösung zu präsentieren."

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