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"Wir gegen Doping" an Bach: Aus Vergangenheit lernen

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Sportpolitik  

"Wir gegen Doping" an Bach: Aus Vergangenheit lernen

12.09.2013, 17:40 Uhr | dpa

Berlin (dpa) - 20 erfolgreiche Athleten aus den vergangenen sechs Jahrzehnten haben sich in einem Brief an den neu gewählten IOC-Präsidenten Thomas Bach gewandt und mehr transparentere Kriterien im Kampf gegen Doping angemahnt.

Die Initiative "Wir gegen Doping" fordert den noch bis zum 16. September amtierenden Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes auf, aus der Studie "Doping in Deutschland von 1950 bis heute" umfassende Schlussfolgerungen zu ziehen.

In einer Pressemitteilung wird die Befürchtung geäußert, dass sich der DOSB nur eingeschränkt mit einzelnen Verstrickungen in der Vergangenheit beschäftige, "wie es nach jetzigem Stand Aufgabe der vom DOSB eingesetzten Evaluierungs-Kommission unter Prof. Udo Steiner sein soll". Stattdessen müssten deren Ergebnisse permanent veröffentlicht werden.

Die bisherige Debatte verharre zu sehr in "Vertuschungsvorwürfen, der einseitigen Suche nach Schuldigen und im Streit um Pro und Contra eines Anti-Doping-Gesetzes", heißt es in dem Brief. Damit werde notwendige Schlussfolgerungen aus der Studie für einen effektiveren Anti-Doping-Kampf "erschwert oder womöglich sogar verhindert".

Zu den Unterzeichnern gehören unter anderen Degenfechterin Imke Duplitzer und Hamburgs Handball-Torwart Johannes Bitter als noch aktive Leistungssportlerin. Unterschrieben haben auch die ehemalige Schwimm-Weltmeisterin Antja Buschschulte, ihr Mann Helge Meeuw und dessen Eltern Jutta und Folkert. Mit dabei sind auch viele Ex-Leichtathleten um die Doping-Autorin Brigitte Berendonk und Heidi Schüller sowie Sylvia Schenk, ehemalige Vorsitzende der Anti-Korruptions-Organisation Transparency International.

Der Brief an Bach endet: "Sie werden es zu schätzen wissen, dass sich Athletinnen und Athleten für einen dopingfreien Sport engagieren – das setzt Ehrlichkeit bei der Aufarbeitung von dopingfördernden Strukturen und Systemen voraus. Wir gehen davon aus, dass Sie als Olympiasieger sich hinter unsere Initiative stellen können."

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