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Härtestes Ruderrennen der Welt: Achter will Revanche

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Härtestes Ruderrennen der Welt: Achter will Revanche

13.09.2013, 14:31 Uhr | dpa

Härtestes Ruderrennen der Welt: Achter will Revanche. Der Deutschland-Achter startet am Sonntag beim Rennen auf dem Nord-Ostsee-Kanal.

Der Deutschland-Achter startet am Sonntag beim Rennen auf dem Nord-Ostsee-Kanal. (Quelle: dpa)

Hamburg (dpa) - Zunächst ein kurzer Sprint, dann der Marathon: Gleich zweimal gehen am Wochenende die besten Achter-Ruderer der Welt an den Start.

Großbritannien, Polen, die USA und das deutsche Flaggschiff treten am Samstag zunächst beim Alstercup auf der Hamburger Binnenalster zum Sprint an. Am Sonntag geht das Duell über 12,7 Kilometer beim Hanse Cup auf dem Nord-Ostsee-Kanal in die zweite Runde.

"Das wird anstrengend. Ich erwarte, dass ganz schön heftig losgefahren wird und sich die Schmerzen dann schnell einstellen werden", sagt der Berliner Anton Braun über den Lang-Törn voraus. Das als "härtestes Ruderrennen der Welt" bekannte Event wird zum 14. Mal ausgetragen. Die Crew von Olympiasieger Deutschland verbuchte bisher neun Siege, unter anderem in den vergangenen beiden Jahren.

Für das Aushängeschild des Deutschen Ruderverbandes ist es in diesem Jahr vor allem die Gelegenheit, Revanche zu nehmen: Bei der Weltmeisterschaft im südkoreanischen Chungju vor zwei Wochen musste sich die Bootsbesetzung um Schlagmann Kristof Wilke Großbritannien geschlagen geben. Es war die erste Niederlage seit den Olympischen Spielen in Peking 2008 und nach drei WM-Titeln in Serie. Auf Platz drei landeten die USA, das polnische Boot belegte Rang vier - somit messen sich am Wochenende im Norden die vier besten Achter der Welt.

Bundestrainer Ralf Holtmeyer setzt dabei auf sieben WM-Teilnehmer (inklusive Steuermann Martin Sauer). Maximilian Reinelt (Urlaub) und Hannes Ocik (Ausbildung bei der Landespolizei) müssen dagegen passen. Ihre Rollsitze nehmen der Bonner Malte Jakschik und Lauritz Schoof, der in Rendsburg geboren ist, ein.

Bevor es am Sonntag auf die Langstrecke geht, wartet aber der Sprintwettbewerb auf der Binnenalster. Seit vergangenem Jahr findet das Mini-Rennen in Hamburg statt, eingerahmt von dem Saisonfinale der Ruder-Bundesliga und einem Freiwasserschwimmen für Profis und Jedermann. Für die Achter-Ruderer bedeutet das auch eine Umstellung auf Kurzarbeit: Lediglich 270 Meter misst die Strecke, international üblich sind 2000.

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