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America's Cup 2013: Team New Zealand halten Oracle Team USA auf Distanz

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Segeln  

America's Cup: Neuseeländer halten US-Crew auf Distanz

16.09.2013, 12:01 Uhr | dpa

America's Cup 2013: Team New Zealand halten Oracle Team USA auf Distanz. Das Team USA (l) segelt in der San Francisco Bay hinter dem Team New Zealand.

Das Team USA (l) segelt in der San Francisco Bay hinter dem Team New Zealand. (Quelle: dpa)

San Francisco (dpa) - Im America's-Cup-Finale steht Herausforderer Neuseeland nach einem Segelkrimi kurz vor dem Gesamtsieg. In den Rennen neun und zehn lieferten sich Verteidiger Oracle Team USA und das Team New Zealand einen erbitterten Zweikampf auf Augenhöhe.

Jede Crew gewann am Sonntag eines der beiden Tagesduelle. Die Neuseeländer benötigen beim Stand von 7:1 aber nur noch zwei Siege zum Triumph.

Mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg eröffneten die nach langer Durststrecke erstarkten Amerikaner den Wettfahrttag. Taktiker Sir Ben Ainslie, mit vier Goldmedaillen erfolgreichster Olympia-Segler der Geschichte, hat den Titelverteidiger wieder auf Kurs gebracht. "Ich kann aufrichtig bestätigen, dass ich noch nie so viel Spaß beim Segeln hatte. Zu sehen, wie diese beiden Teams die Boote in den Griff kriegen und zu was sie imstande sind, zeigt die neue Realität und die Spannung. Es ist eine unglaubliche Serie", sagte der Brite Ainslie.

Doch die Kiwis konterten in Rennen zehn. Das Team um Skipper und Steuermann Dean Barker gewann nach erneut schwachem Start den Sprint zur ersten Wendemarke hauchdünn und nutzte den Vorteil zum Sieg. Mit 16 Sekunden Vorsprung sicherten sich die Neuseeländer den siebten Siegpunkt. Jetzt benötigen sie nur noch zwei Zähler, um den Cup-Verteidigern die wichtigste Trophäe des internationalen Segelsports zu entreißen.

"Wer den heutigen Segeltag nicht genossen hat oder spektakulär fand, der sollte sich einer anderen Sportart zuwenden", sagte Barker nach dem spannenden Kräftemessen. US-Steuermann Jimmy Spithill erklärte die Faszination der riesigen Cup-Katamarane vom Typ AC 72: "Das hier sind Prototypen, die beherrscht werden müssen. Wir lernen ständig mehr darüber, wie wir sie segeln müssen. Entscheidend ist, wie man reagiert und weitermacht."

Beim Stand von 1:7 steht das US-Team des milliardenschweren Rennstallbesitzers Larry Ellison mit dem Rücken zur Wand. Die Crew hat nunmehr dreimal gewonnen. Weil die Amerikaner aber vor dem Rennen mit zwei Strafpunkten belegt worden sind, steht nur ein positiver Zähler zu Buche.

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