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Ringer mit olympischem Rückenwind zur WM in Budapest

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Ringen  

Ringer mit olympischem Rückenwind zur WM in Budapest

16.09.2013, 11:44 Uhr | dpa

Ringer mit olympischem Rückenwind zur WM in Budapest. Die WM im Ringen wird 2013 in Budapest ausgetragen.

Die WM im Ringen wird 2013 in Budapest ausgetragen. (Quelle: dpa)

Budapest (dpa) - Eine Woche nach dem deutlichen Votum der IOC-Mitglieder für Ringen treten die Mattenkämpfer bei der WM in Budapest hochmotiviert an.

Der Deutsche Ringer-Bund setzt dabei auf ein stark verjüngtes Team und will endlich in der Weltspitze punkten. "Der Traum Olympia lebt - die WM kann kommen", postete Deutschlands derzeit erfolgreichster Ringer Frank Stäbler per Facebook nach der positiven IOC-Entscheidung in Buenos Aires in die Welt.

Nun will er seine überragende Verfassung mit einer WM-Medaille bei den Titelkämpfen krönen. Die Griechisch-Römischen Ringer holten 2005 - ebenfalls an der Donau - die bislang letzte WM-Plakette dank des drittplatzierten Konstantin Schneider (74 kg/KSV Köllerbach).

Die Freistilspezialisten, die am Montag mit den Kategorien 55, 66 und 96 Kilogramm in die Wettkämpfe starteten, errangen ihre letzte WM-Medaille 1999. Der ehemalige Bundestrainer Alexander Leipold erkämpfte damals in Ankara Silber. Beste WM-Chancen hat zum Auftakt diesmal der EM-Dritte von 2011 in Dortmund, Saba Bolaghi, in der Kategorie bis 66 Kilogramm. Leipold-Nachfolger Sven Thiele, der als Bundestrainer seine erste WM erlebt, verzichtete im Limit bis 60 Kilogramm auf einen WM-Starter.

Die Klassiker im griechisch-römischen Stil stellen mit Bundestrainer Michael Carl ebenfalls einen WM-Debütanten. Auch er ließ die Klasse bis 60 Kilogramm frei, da Erik Weiß (RSV Hansa 90 Frankfurt/Oder) derzeit inmitten der Prüfungen in seiner Ausbildung zum Berufsfeuerwehrmann steht.

DRB-Sportdirektor Jannis Zamanduridis setzt nach den Erfolgen im Nachwuchsbereich auf ein stark verjüngtes Team. "Es muss uns gelingen, die Spitzenleistungen aus dem Nachwuchsbereich und die der Europameisterschaften im Seniorenbereich nun auch auf die Weltmeisterschaften zu übertragen", sagte der ehrgeizige Ex-Ringer und betonte: "Nachdem die Entscheidung des IOC zugunsten des Ringkampfsportes gefallen ist, müssen wir nun versuchen, auf der internationalen Bühne Fuß zu fassen."

Immerhin wurden dafür die Bedingungen für leistungssportliche Ausbildung verbessert: Ringen ist in der Sportfördergruppe der Bundeswehr gut aufgestellt. Zudem haben auch die Landesorganisationen bei Polizei, Berufsfeuerwehr und verschiedenen Sponsoren den Fuß in der Tür und können mit sportfreundlichen Ausbildungs- und Arbeitsstellen punkten.

Medaillengaranten bei den Welttitelkämpfen waren bislang immer die Frauen. Maria Müller (72 kg/SV Lok Altenburg) gewann 2006 in China Bronze, Stephanie Groß (59 kg/AC Ückerath) glänzte 2007 in Baku mit WM-Silber, und 2012 holte Jaqueline Schellin (48 kg/TV Mühlacker) Bronze in Kanada. Allerdings haben die Frauen im olympischen Jahr immer Weltmeisterschaften ausgetragen, weil bislang nur vier der sieben Gewichtsklassen olympisch waren. Das soll sich allerdings laut Weltverbandspräsident Nenad Lalovic ändern. Künftig soll es je Stilart sechs olympische Gewichtsklassen geben. Die Neuerungen und weitere Regeländerungen werden am Rande der Budapester WM diskutiert.

Das deutsche Aufgebot für die Ringer-WM:

Freistil:

Männer:

55 kg Marcel Ewald - SV Weingarten

60 kg kein Starter

66 kg Saba Bolaghi - RWG Mömbris-Königshofen

74 kg Andriy Shyyka - KSV Köllerbach

84 kg Gabriel Seregelyi - AC Goldbach

96 kg William Harth - ASV Mainz 88

120 kg Johannes Kessel - KSV Wiesental

Frauen:

48 kg Jaqueline Schellin - TV Mühlacker

51 kg Nina Hemmer - AC Ückerath

55 kg Nicole Hauptmann - KFC Leipzig

67 kg Aline Focken - KSV Germania Krefeld

72 kg Maria Selmaier - KSC Motor Jena

Griechisch-Römisch:

55 kg Lukas Höglmeier - TSV Gailbach

60 kg kein Starter

66 kg Frank Stäbler - TSV Musberg

74 kg Florian Neumaier - VfK Mühlenbach

84 kg Eugen Ponomartschuk - SV Wacker Burghausen

96 kg Oliver Hassler - RG Hausen-Zell

120 kg Eduard Popp - VfL Neckargartach

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