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Deutsches Ringer-Trio beim WM-Auftakt ausgeschieden

16.09.2013, 18:00 Uhr | dpa

Deutsches Ringer-Trio beim WM-Auftakt ausgeschieden. Marcel Ewald (r) setzte sich zuvor gegen den Südafrikaner Marco Coetzee durch.

Marcel Ewald (r) setzte sich zuvor gegen den Südafrikaner Marco Coetzee durch. (Quelle: dpa)

Budapest (dpa) - Deutschlands Ringer haben sich zum Auftakt der Weltmeisterschaften in Budapest in guter Form präsentiert, den Kampf um die Medaillenränge jedoch nur als Zaungäste erlebt.

Saba Bolaghi und Marcel Ewald schieden am Montag im Achtelfinale aus, William Harth bereits in der Vorrunde. "Unsere Jungs haben starke Kämpfe abgeliefert und nur gegen sehr starke Gegner verloren", sagte Bundestrainer Sven Thiele.

Freistilspezialist Saba Bolaghi hatte einen Auftakt nach Maß hingelegt. Erst besiegte der EM-Dritte von 2011 in Dortmund in der 1. Runde der Kategorie bis 66 Kilogramm den Finnen Tapani Honkanen vorzeitig mit 8:0. Dann schulterte er 22 Sekunden vor Schluss bei einem 7:8-Rückstand den Usbeken Ruslan Pliew eindrucksvoll.

"Einfach nur Weltklasse", meinte der ehemalige Freistil-Bundestrainer Alexander Leipold zum Auftritt seines ehemaligen Schützlings, der nun vom ehemaligen Superschwergewichtler und Bundestrainer Sven Thiele betreut wird. Im Achtelfinale unterlag Bolaghi von der RWG Mömbris-Königshofen dann aber gegen den Kanadier Haislan Garcia mit 1:4.

Ebenfalls Auftaktsiege verbuchte in der Gewichtsklasse bis 55 Kilogramm Marcel Ewald vom SV Weingarten. Gegen den Südafrikaner Marco Coetzee gewann er mit 6:2, dann behielt er gegen den Bulgaren Iwan Djorew mit 2:1 die Oberhand, ehe er im Achtelfinale gegen den Russen Nariman Israpilow mit 0:8 das Nachsehen hatte.

Eine Auftaktniederlage musste hingegen William Harth im Limit bis 96 Kilogramm hinnehmen. Gegen den starken Russen Ansor Boltukaew unterlag der Mainzer mit 2:6. Hart konnte nach einem 0:2 zwar noch einmal ausgleichen, wurde dann aber bei einem eigenen Beinangriff gekontert und geriet erneut in Rückstand. Der Russe stürmte danach bis ins Halbfinale. Da er dort aber gegen den Aserbaidschaner Khetag Gasiumow verlor, verpasste Harth die Hoffnungsrunde und durfte nicht mehr um Bronze kämpfen.

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