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Kimi Räikkönen: Jacques Villeneuve kritisiert Ferrari für Verpflichtung

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Kritik an Räikkönen-Verpflichtung  

Villeneuve: "Ferrari ist komplett wahnsinnig"

19.09.2013, 14:48 Uhr | sid, dpa, t-online.de

Kimi Räikkönen: Jacques Villeneuve kritisiert Ferrari für Verpflichtung. Jacques Villeneuve hält nichts vom Räikkönen-Wechsel zu Ferrari. (Quelle: imago/PanoramiC)

Jacques Villeneuve hält nichts vom Räikkönen-Wechsel zu Ferrari. (Quelle: PanoramiC/imago)

Der frühere Formel-1-Weltmeister Jacques Villeneuve hat Ferrari für die erneute Verpflichtung des Finnen Kimi Räikkönen als Fahrer für die kommende Saison scharf kritisiert. "Die sind ja komplett wahnsinnig bei Ferrari, Kimi zurückzuholen. Er kann nicht mit Ingenieuren arbeiten, er kann das Auto nicht weiterentwickeln, er nimmt keine Sponsoren-Termine wahr - er kann nur schnell Auto fahren", sagte der Kanadier im Interview mit "bild.de".

Der eigenwillige Räikkönen war bereits von 2007 bis 2009 für Ferrari aktiv und holte mit der Scuderia vor sechs Jahren deren bislang letzten WM-Titel. Gemeinsam mit dem Spanier Fernando Alonso wird der 32-Jährige in der kommenden Saison die wohl explosivste Fahrerpaarung der Formel 1 bilden.

"Es wird Geld ohne Logik ausgegeben"

Darüber hinaus kritisierte Villeneuve, 1997 mit Williams Weltmeister, die Entwicklung der gesamten Rennserie wegen des leichtfertigen Umgangs mit hohen Geldbeträgen scharf. "Es war mal ein Sport voller Helden, an der Grenze des Menschlichen, immer extrem, Technik und Ingenieure am Limit - und immer eine Logik dahinter. Die Formel 1 ist den falschen Weg gegangen: Es wird immer noch viel Geld ausgegeben, aber ohne Logik", betonte er.

In dem Zusammenhang lieferte Räikkönen das passende Zitat. Der Finne redete auf einer Pressekonferenz vor dem Rennen am kommenden Wochenende in Singapur nicht lange um den heißen Brei herum, warum er Lotus zum Ende der Saison verlässt und zu Ferrari wechselt: Des lieben Geldes wegen. Allerdings ging es weniger um mehr Bares, sondern um seine Bezahlung generell. "Ich habe meinen Lohn nicht bekommen", sagte der "Iceman".

Montezemolo macht Druck

Unterdessen setzt Ferrari-Boss Luca di Montezemolo sein Team unter Druck. Der Italiener will den WM-Titel trotz klarem Rückstand in der Gesamtwertung noch nicht abschreiben. Zudem erteilte er der Ankündigung von Felipe Masse, Alonso ab sofort im Titel-Kampf nicht mehr helfen zu wollen, eine klare Absage.

"Er wird uns definitiv dabei helfen, dass wir die Konstrukteurs-WM holen und Fernando die Fahrer-WM gewinnt", sagte Montezemolo in der "Gazzetta dello Sport" und ergänzte: "Ich erwarte in Singapur Updates, die Verbesserungen bringen werden." Alonso liegt derzeit in der WM-Wertung mit 53 Punkten Rückstand auf Weltmeister Sebastian Vettel auf dem zweiten Platz. In der Konstrukteurswertung trennen Ferrari und Red Bull sogar 104 Zähler.

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