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Bayer Leverkusen lässt dem FSV Mainz 05 keine Chance

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Spielbericht  

Leverkusen zeigt Mainz die Grenzen

21.09.2013, 17:28 Uhr | dpa

Bayer Leverkusen lässt dem FSV Mainz 05 keine Chance. Leverkusens Roberto Hilbert bedrängt den Mainzer Dani Schahin. (Quelle: dpa)

Leverkusens Roberto Hilbert bedrängt den Mainzer Dani Schahin. (Quelle: dpa)

Im Stile einer Spitzenmannschaft hat Bayer Leverkusen die bisher negative Bilanz gegen den FSV Mainz 05 ausgeglichen. Mit 4:1 (3:0) deklassierte die in allen Belangen überlegene Werkself den bisherigen Angstgegner und bleibt mit 15 Punkten in der Bundesliga-Spitzengruppe.

Robbie Kruse (19., 45.+1 Minute), Lars Bender (38.) und Stefan Kießling (58.) zeigten den schwach spielenden Rheinhessen vor 28.617 Zuschauern die Grenzen auf. Der eingewechselte Yunus Malli erzielte den Ehrentreffer (82.). Nach der dritten Niederlage geht der Blick beim bisherigen Tabellenfünften nach unten. Das Selbstvertrauen vor dem Heimspiel im DFB-Pokal gegen den 1. FC Köln ist auf dem Tiefpunkt.

Leverkusens Trainer Sami Hyypiä ließ rotieren. Gegenüber dem 2:4 in der Champions League bei Manchester United rückten in Philipp Wollscheid, Roberto Hilbert, Bender und Kruse gleich vier neue Spieler in die Startelf. Auf Mainzer Seite musste Julian Baumgartlinger wegen einer Knieverletzung passen, Shinji Okazaki fand sich auf der Bank wieder. Dafür erhielten Johannes Geis und Dani Schahin eine Chance.

Robbie Kruse bringt die Werkself in Führung

Besser spielen als in der Champions League hatte Hyypiä verlangt. Seine Profis hielten sich daran. Die Mainzer boten aber auch nur geringe Qualität. Bayer störte die 05-Kreise früh, Spielfluss kam bei den Rheinhessen nie auf. Zudem verloren die Mainzer zu viele Zweikämpfe. Ein leichtfertiger Ballverlust in der Bayer-Hälfte leitete das 0:1 ein. Sidney Sam nahm im Mittelfeld Fahrt auf, passte in den Lauf von Robbie Kruse, und der Australier ließ Heinz Müller keine Abwehrchance.

Danach wurde es noch leichter für Bayer. Lars Bender hatte Glück beim 0:2. Nikolce Noveski fälschte seinen Schuss unhaltbar ab. Praktisch mit dem Halbzeitpfiff legte Kruse nach schöner Kombination über Sam und Simon Rolfes noch das 0:3 nach. Große Gegenwehr leistete die Mainzer Defensive nicht.

Gastgeber strahlen kaum Gefahr aus

Mainz begann nach dem Wechsel mutiger, blieb aber harmlos vor dem Bayer-Tor. Chancen ergaben sich eher zufällig und wurden meist kläglich vergeben. Nach dem 0:4 durch einen Kopfball von Kießling ließen es die Leverkusener ruhiger angehen. Sie standen tiefer und ließen die Mainzer gewähren. Die kämpften um den Ehrentreffer, der viel zu spät Yunus Malli mit einem abgefälschten Schuss gelang. Den klaren Vorsprung nutzte Hyypiä, Rückkehrer Eren Derdiyok und dem Uwe-Seeler-Enkel Levin Öztunali Spielpraxis zu gewähren.


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