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Spielbericht  

Niederlage im Nordderby: HSV setzt Talfahrt fort

21.09.2013, 17:31 Uhr | dpa

. Bremens Aaron Hunt (li.) bedrängt Hamburgs Tomas Rincon. (Quelle: dpa)

Bremens Aaron Hunt (li.) bedrängt Hamburgs Tomas Rincon. (Quelle: dpa)

Interimstrainer Rodolfo Cardoso hat mit dem taumelnden Hamburger SV keine Kehrtwende geschafft. Im 99. Nordderby unterlagen die Hamburger im heimischen Stadion Werder Bremen mit 0:2 (0:1) und verlieren in der Tabelle weiter an Boden. Cardoso war erst vier Tage zuvor als Nachfolger des beurlaubten Thorsten Fink in die vorübergehende Verantwortung gehoben worden.

Werder Bremen dagegen stoppte nach drei Niederlagen in Serie seinen Abwärtstrend. Vor 53.290 Zuschauern erzielte Nils Petersen (32.,90+4. Minute) die Tore in einem Prestigeduell, das die schlechteste Ausgangslage seit mehr als 40 Jahren hatte: Fünfzehnter gegen Vierzehnter, Krisen-Derby statt Nord-Schlager.

Startelf-Premiere für Tah

Nach der blamablen 2:6-Klatsche eine Woche zuvor bei Borussia Dortmund und dem darauffolgenden Trainerrauswurf hatte Cardoso von seinen Mannen bedingungslosen Einsatz verlangt. Der Einsatz stimmte, die spielerische Linie keineswegs. Zunächst überboten sich beide Teams mit technischen Fehlern und Fehlpässen. Die Bremer waren aber gefährlicher. Erst wehrte HSV-Torhüter René Adler einen Kopfball von Assani Lukimya (18.) auf der Linie ab, dann war es Zhi Gin Lam (23.), der bei einem Petersen-Schuss ebenfalls auf der Linie klärte.

Cardoso hatte seine Mannschaft mit einigen ungewöhnlichen Rochaden umgebaut. Für Rechtsverteidiger Dennis Diekmeier (Fußbruch) rückte Innenverteidiger Heiko Westermann nach außen. Dessen Position nahm der 17-jährige Jonathan Tah bei seiner Startelf-Premiere ein. Linksverteidiger Zhi Gin Lam wurde ins rechte Mittelfeld verschoben; für ihn kehrte Marcell Jansen zurück. Der 44 Jahre alte argentinische Trainer wollte mehr Stabilität in die Mannschaft bringen. Schließlich war der HSV mit 15 Gegentoren zur Schießbude der Liga verkommen. Doch das Vorhaben ging nicht auf.

Hamburg verkrampft

Beim Gegentor sahen sowohl Jansen als auch Tah nicht gut aus: Werder-Außenverteidiger Clemens Fritz überlief Jansen und flankte vors HSV-Tor, wo Petersen unbedrängt einschob. Danach aber wurde das Spiel der Gastgeber zwingender. Nach dem Seitenwechsel hatten Maximilian Beister (49., 58.) und Rincon (57.) den Ausgleich auf dem Fuß, scheiterten aber. Die Hamburger blieben verkrampft.

Cardoso brachte mit Artjoms Rudnevs und Pierre-Michel Lasogga zwei weitere Stürmer, aber es nützte nichts. Beim 0:2 in der Nachspielzeit hatte Petersen keine Mühe, weil HSV-Torhüter beim letzten Angriff der Hamburger vors gegnerische Tor gelaufen war.

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