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Formel 1 in Singapur: Mercedes und Nico Rosberg zeigen sich enttäuscht

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Treppchen verschenkt?  

"Klarer Strategiefehler" - Mercedes hadert

23.09.2013, 07:24 Uhr | pr, t-online.de

Formel 1 in Singapur: Mercedes und Nico Rosberg zeigen sich enttäuscht. Nico Rosberg ist enttäuscht, in Singapur nur Vierter geworden zu sein. (Quelle: xpb)

Nico Rosberg ist enttäuscht, in Singapur nur Vierter geworden zu sein. (Quelle: xpb)

Bei Sebastian Vettel herrschte nach dem Großen Preis von Singapur großer Jubel. Nico Rosberg dagegen war enttäuscht. Lange war der Formel-1-Pilot auf Platz zwei gefahren und hatte gezeigt, dass er von der Geschwindigkeit her diesen Platz durchaus halten konnte. Am Ende musste er sich mit Platz vier begnügen. "Wir hätten heute vielleicht Zweiter werden können, aber das Rennen verlief nicht nach unseren Wünschen. So gesehen ist der vierte Platz eine kleine Enttäuschung für mich", sagte Rosberg.

Auch Teamchef Ross Brawn hatte auf ein besseres Ergebnis gehofft. "Mit den Plätzen vier und fünf konnten wir den Punkteverlust auf Ferrari in der Konstrukteurs-Wertung in Grenzen halten, aber in unserem Auto steckte heute Potential zu mehr Punkten", zitiert ihn "Motorsport-total.com". Team-Aufsichtsratschef Niki Lauda machte das Team für das ernüchternde Abschneiden verantwortlich. "Das war ein klarer Strategiefehler. Das darf nicht mehr passieren", schimpfte er bei RTL.

Safety-Car-Phase ist der Knackpunkt

Bis zur 25. von 61 Runden lief alles glatt bei Rosberg. Am Start hatte er sogar Vettel überholen können, aber der Weltmeister machte sofort deutlich, dass er in seiner eigenen Liga unterwegs ist. Platz zwei behauptete der Silberpfeil-Pilot jedoch souverän, bis eben zu jener 25. Runde. Dann nämlich krachte Daniel Ricciardo mit seinem Toro Rosso in die Streckenbegrenzung und löste eine Safety-Car-Phase aus.

Während die meisten Konkurrenten diese Phase nutzten, um sich frische Reifen zu holen, entschied sich Mercedes dagegen. "Es war eine knifflige Entscheidung, ob wir die Autos hereinholen sollten, um mehr als die Hälfte der Renndistanz auf einem Reifensatz zurückzulegen. Unserer Ansicht nach war das nicht möglich. Deshalb ließen wir - genauso wie Red Bull - beide Autos weiterfahren, um einen kürzeren Schluss-Stint zu haben", erklärte Brawn die Entscheidung.

Brawn und Hamilton verteidigen die Entscheidung

Fernando Alonso und Kimi Räikkönen nutzten die Gelegenheit für einen Reifenwechsel und standen am Ende neben Vettel auf dem Siegertreppchen. "Schlussendlich haben es zwei Autos, die an die Box gegangen waren, geschafft. Aber die meisten anderen mussten einen zusätzlichen Boxenstopp einlegen oder fielen in den letzten Rennrunden aus dem Performancefenster ihrer Reifen heraus", verteidigte Brawn sein Team. Lewis Hamilton sprang ihm zur Seite. "Ich bin mir nicht sicher, ob wir wie Alonso und Räikkönen so lange auf einem Reifensatz hätten draußen bleiben können", sagte er.

"Zwei unserer Gegner konnten mehr als die halbe Renndistanz auf einem einzigen Reifensatz fahren", äußerte sich auch Geschäftsführender Toto Wolff zu der Angelegenheit und gab zu, dass Mercedes dies für sich nicht für möglich gehalten hatte. "Aus diesem Grund blieben beide Autos in der Safety-Car-Phase auf der Strecke."

Hamilton richtete den Blick für die Silberpfeile nach vorne. "Unser Ziel ist es, Ferrari in der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft zu überholen und vielleicht noch ein weiteres Rennen vor dem Saisonende zu gewinnen", gab der Brite die Marschroute für die Silbernen vor.

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