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Mark Webber steigt bei Fernando Alonso ein - Red Bull kritisiert Strafe

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Red Bull kritisiert Webber-Bestrafung

23.09.2013, 13:06 Uhr | t-online.de, dpa

Mark Webber steigt bei Fernando Alonso ein - Red Bull kritisiert Strafe. Mark Webber (re.) und Fernando Alonso sorgen in Singapur für ein aufsehenerregendes Bild. (Quelle: xpb)

Mark Webber (re.) und Fernando Alonso sorgen in Singapur für ein aufsehenerregendes Bild. (Quelle: xpb)

Mark Webber ist nach dem Großen Preis von Singapur für die Mitnahme-Aktion mit Fernando Alonso bestraft worden. Weil der Australier dabei die Strecke betreten hat, wird er im nächsten Rennen um zehn Plätze nach hinten strafversetzt. Red Bull kritisiert diese Entscheidung. "Man hätte das mit einer Geldstrafe oder einer Verwarnung regeln sollen", sagte Teamchef Christian Horner zu "Autosport.com".

Webber hatte nach seinem technischen Defekt in der letzten Runde eine Mitfahrgelegenheit beim Ferrari genutzt. Er sah, wie Alonso und Kimi Räikkönen ihm entgegen kamen und winkte ihnen zu. Alonso und auch Räikkönen bremsten auf ihrer Ehrenrunde ab. Alonso blieb stehen und nahm Webber mit. Die Streckenposten hielten ihn vergeblich davon ab, auf die Piste zu laufen.

Hamilton: "Ich war geschockt"

Die FIA verwarnte Webber und Alonso. Weil es beim Red-Bull-Piloten bereits die dritte Verwarnung war, folgt nun automatisch die Rückversetzung. "Es ist schade, dass diese Sache mit einer Bestrafung endet", sagte Horner. Denn "eines der berühmtesten Bilder, an die ich mich erinnern kann, ist, als Nigel Mansell Ayrton Senna mitgenommen hat." 1991 in Silverstone spielte sich die gleiche Situation zwischen den beiden Rennlegenden ab und brannte sich ins Gedächtnis der F1-Fans. "Im Endeffekt war es eine gute Show und gut für das Fernsehen. Es ist eine Schande, wenn Fahrer keine Emotionen zeigen dürfen."

Allerdings ist das Betreten der Rennstrecke lebensgefährlich. Die hinterherfahrenden Mercedes-Piloten Nico Rosberg und Lewis Hamilton mussten an Alonso vorbeisteuern, der unmittelbar nach einer uneinsehbaren 90-Grad-Kurve hielt. "Ich bin auf meiner In-Lap um die Kurve gekommen und auf einmal stand Fernando da. Ich war wirklich geschockt", sagte Hamilton. "Ich bin dann rechts an ihm vorbei gefahren. Aber wenn Mark dort über die Strecke gelaufen wäre, hätte ich ihn überfahren. Zum Glück ist das nicht passiert."

Hamilton wünscht sich, anhalten zu dürfen

Trotz aller Gefahr ist aber auch Hamilton der Meinung, dass solche Aktionen nicht bestraft gehören. "Sowas ist schön für die Fans, so lange keine Gefahr besteht und man nicht auf der Ideallinie stehen bleibt", sagte er. Auch er kennt natürlich die Szene von Mansell und Senna. "Im Sport ist sowas cool. Es ist schon öfter vorgekommen, dass ich an jemandem vorbeigefahren bin, der liegengeblieben war. Da wünschte ich mir, ich hätte angehalten."


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