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Snooker-Weltverband sperrt Profi Stephen Lee zwölf Jahre wegen Manipulation

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Manipuliation  

Snooker-Profi Lee zwölf Jahre gesperrt

25.09.2013, 15:41 Uhr | sid, dpa

Snooker-Weltverband sperrt Profi Stephen Lee zwölf Jahre wegen Manipulation. Stephen Lee wurde für zwölf Jahre gesperrt.

Stephen Lee wurde für zwölf Jahre gesperrt. (Quelle: dpa)

Der Snooker-Weltverband hat den englischen Profi Stephen Lee für angebliche Spielmanipulationen mit einer zwölfjährigen Sperre bestraft.

Der Verband gab das Urteil gegen den 38-Jährigen bekannt, nachdem er bereits zuvor für schuldig befunden worden war. Lee soll 2008 und 2009 insgesamt sieben Partien verschoben haben, darunter eine bei der Weltmeisterschaft 2009. Der ehemalige Weltranglisten-Fünfte ist seit Oktober 2012 suspendiert und dürfte erst wieder am Tag seines 50. Geburtstages antreten. Er muss auch die Verfahrenskosten in Höhe von umgerechnet 47.000 Euro tragen.

Lee ist "am Boden zerstört"

"Wir sind nicht stolz darauf, dass wir uns mit solch ernsten Themen beschäftigen müssen", sagte Jason Ferguson, Vorsitzender des Weltverbandes WPBSA: "'Aber wir demonstrieren damit unser Bemühen darum, dass es keine Korruption im Snooker gibt."

Lee beteuerte erneut seine Unschuld und kündigte noch eine Berufung gegen das Urteil an. "Soweit ich weiß, ist das die längste Strafe, die jemals verhängt wurde", sagte Nigel Mawer, Chef der Disziplinarkommission. Der Verurteilte selbst gab sich im Gespräch mit der BBC geschockt: "Ich bin am Boden zerstört, weil ich nichts falsch gemacht habe."

O'Sullivan: Betrug im Snooker ist weit verbreitet

Die Vorwürfe gegen Lee gelten aus Verbandssicht als der bislang schlimmste Manipulationsfall im Snooker. Lee wird zur Last gelegt, absichtlich einzelne Spiele innerhalb eines Matches verloren zu haben, weil es darauf ebenso Wetten wie auf das exakte Endergebnis gegeben haben soll.

Von einem ordentlichen Gericht hat Lee derweil nichts zu befürchten: Die Staatsanwaltschaft lehnte eine Klage mangels Beweisen ab. Die Indizien hätten für eine Strafverfolgung nicht ausgereicht.

Weltmeister Ronnie O'Sullivan hatte zuletzt für Spekulationen gesorgt, dass Betrug im Snooker weit verbreitet sein könnte. Er habe gehört, dass auch viele andere Spieler absichtlich verlieren würden, behauptete der Engländer, schränkte jedoch ein, er verfüge nicht über konkrete Beweise. Der Australier Quinten Hann war 2006 für acht Jahre gesperrt worden.

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