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Volleyball-EM 2013: DVV-Herren verpassen in Polen das Halbfinale

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Aus bei der EM  

Deutsche Volleyballer verpassen das Halbfinale

26.09.2013, 10:02 Uhr | dpa

Volleyball-EM 2013: DVV-Herren verpassen in Polen das Halbfinale. Der deutsche Block in Aktion. (Quelle: dpa)

Der deutsche Block in Aktion. (Quelle: dpa)

Der Medaillen-Traum der deutschen Volleyballer bei der EM in Dänemark und Polen ist geplatzt. Die Mannschaft von Bundestrainer Vital Heynen konnte beim 1:3 (30:28, 25:27, 22:25, 20:25) gegen den Olympia-Vierten Bulgarien in Danzig kaum an seine Topleistungen anknüpfen und verpasste den Einzug ins Halbfinale. Die Südosteuropäer hingegen können mit einem weiteren Erfolg am Samstag gegen Italien auf den Sprung ins Endspiel in Kopenhagen hoffen.

Nach den überraschenden drei Auftaktsiegen ging der Mannschaft um Diagonalangreifer Georg Grozer trotz zwei Tagen Pause die Puste aus. Die deutschen Schmetterkünstler müssen zwar die Heimreise antreten, haben jedoch Wiedergutmachung für die blamable EM von 2011 betrieben. Dort waren die DVV-Männer nur Vorletzter geworden.

Hoffnung nach dem ersten Satz

Von Müdigkeit war beim Olympia-Vierten Bulgarien nach dem 3:2-Sieg im Marathon-Achtelfinale gegen Co-Gastgeber Polen nichts zu spüren. Alarmstufe Rot herrschte wieder, wenn Tswetan Sokolow am Schlag war. Nach Problemen in Annahme und Angriff hechelten die DVV-Männer einem 12:17 hinterher, ehe Georg Grozer & Co. auf 16:17 verkürzten.

Die deutschen Volleyballer wendeten einmal den direkten Verlust des ersten Durchgangs ab, ehe sie dank eines Blocks von Tim Broshog ihren fünften Satzball zum 30:28 verwandelten. Und wie schon bei den ersten drei Siegen: der Faktor Leidenschaft stimmte. Weniger gut ging es weiter. Trotz Satzballs gaben die DVV-Männer Abschnitt zwei überflüssig ab.

Am Ende eine klare Sache

"Wir müssen die einfachen Sachen gut machen", monierte Heynen im TV-Sender Sport1 während einer Auszeit. Denn leichte Fehler und große Probleme in der Annahme brachten das DVV-Team auf die Verliererstraße. Satz drei ging auch an Bulgarien.

Deutschland kam auch im vierten Durchgang gegen den Block des Kontrahenten kaum durch. Mit 11:14 waren die DVV-Männer schon früh hinten, auch Grozer erwischte nicht seinen besten Tag. Der Faden riss komplett. Am Ende stand die verdiente Niederlage der deutschen Mannschaft.

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