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FC Bayern verliert das Wettballern um die Tabellenspitze gegen Dortmund

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Kampf um die Tabellenspitze  

FC Bayern verliert Wettballern gegen BVB deutlich

29.09.2013, 11:05 Uhr | t-online.de

FC Bayern verliert das Wettballern um die Tabellenspitze gegen Dortmund. Arjen Robben vom FC Bayern. (Quelle: dpa)

Arjen Robben vom FC Bayern. (Quelle: dpa)

So kann es weiter gehen. Am siebten Bundesliga-Spieltag lieferten sich die drei Top-Teams einen spannenden Kampf um die Tabellenspitze. Am Ende konnte der alte Spitzenreiter Borussia Dortmund den Platz an der Sonne verteidigen. Während der BVB den SC Freiburg mit 5:0 nach Hause schickte und Bayer Leverkusen souverän mit 2:0 gegen Hannover 96 gewinnen konnte, tat sich der FC Bayern beim 1:0 gegen den VfL Wolfsburg überraschend schwer. 

Von allen Teams, die in dieser Spielzeit bisher in der Allianz Arena angetreten sind, verkauften sich die Niedersachsen am besten. Einen für seine Verhältnisse rabenschwarzen Tag erwischte Franck Ribéry, den der bärenstarke Christian Träsch bis auf einen Moment stets unter Kontrolle hatte. Doch dieser eine Augenblick reichte dem besten Spieler Europas, um in der 63. Minute die Vorlage für den entscheidenden Treffer von Thomas Müller zu geben.

Manndeckung auf dem gesamten Platz

„Das war kein Spaziergang“, sagte Müller, der nach fünf Treffern im DFB-Pokal, endlich seinen ersten Bundesliga-Treffer in dieser Spielzeit feiern konnte. „Der Gegner hat uns nichts geschenkt.“ Teamkollege Manuel Neuer schlug in die gleiche Kerbe. „Wolfsburg hat gute Spieler in den Reihen. Und laufen und kämpfen kann jeder.“

Dieter Heckings setzte erstmals auf das Doppelsechs-Gespann Luiz Gustavo und Jan Polak und ansonsten auf eine unkonventionelle Art einer Quasi-Manndeckung sämtlicher Feldspieler über den gesamten Platz hinweg. Damit nahmen die Gäste den Münchnern die Zeit zum geordneten Spielaufbau. Stets war ein Bein im Weg oder ein Pass verfehlte den Mitspieler um Millimeter. Am Ende mussten die Münchner sogar noch zittern. Aber Neuer war bei Naldos Kopfball im bedrohten Eck.

Schweinsteiger schrammt an Roter Karte vorbei

Kurz zittern musste auch Bastian Schweinsteiger, der bei seinem Foul an Diego knapp an einer roten Karte vorbeischrammte, als er ihn mit beiden Händen von hinten am Hals schubste. „Das war dunkelgelb, aber das weiß Basti selber“, wollte sich Wolfsburgs Coach Hecking allerdings nicht beklagen.

„Wir haben besser als viele andere hier gespielt. Aus dem Spiel können wir etwas mitnehmen“, sagte Wölfe Manager Klaus Allofs mit Blick auf die Zukunft. Bayerns Coach Pep Guardiola blieb seinem Motto treu, niemals die Mannschaft kritisieren zu wollen, ließ aber zwischen den Zeilen durchblicken, dass Redebedarf besteht. „Wir haben gewonnen, aber wir müssen einiges verbessern. Wir werden das Spiel analysieren. Ich bin mir sicher, dass wir in Manchester und Leverkusen gute Leistungen zeigen werden.“

Götze bleibt auf der Bank

Aufgrund des knappen Spielverlaufs musste Mario Götze auf sein Comeback verzichten. Der ehemalige Dortmunder saß einen Monat nach dem Supercup-Triumph gegen den FC Chelsea, bei dem er sich einen Kapselriss am Sprunggelenk zugezogen hatte, erstmals wieder auf der Bank.

Dagegen feierte Götzes Ex-Klub Dortmund gegen den SC Freiburg ein Schützenfest, bei dem sich Marco Reus und Robert Lewandowski als Doppeltorschützen feiern lassen konnten. Den fünften Treffer steuerte Jakub Blaszczykowski bei. Allerdings profitierte der BVB von der Roten Karte gegen Fallou Diagne.

Leverkusen in Lauerstellung

Mit jeweils 19 Punkten führen die wohl beiden besten deutschen Mannschaften im Gleichschritt die Tabelle an. Allerdings konnten die Westfalen ihre Tordifferenz gegenüber den Bayern auf vier Tore ausbauen.

Doch weitere Konkurrenz im Kampf um den Titel kommt derzeit auch aus Leverkusen. Das Bayer-Team rangiert mit einem Zähler weniger als die beiden Top-Teams weiterhin in Schlagdistanz auf Rang drei. Als Simon Rolfes gegen Hannover nach 23 Minuten die Führung erzielten konnte, sprang der Werksklub für wenige Minuten in der Blitztabelle sogar auf Rang eins, ehe der BVB seine Tormaschine anwarf. So spannend kann es ruhig weitergehen im Kampf um die begehrteste Salatschüssel Deutschlands.

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