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Debütantin Scheder bei der WM im Barren-Finale

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Turnen  

Debütantin Scheder bei der WM im Barren-Finale

02.10.2013, 20:45 Uhr | dpa

Debütantin Scheder bei der WM im Barren-Finale. Sophie Scheder hat das WM-Finale am Stufenbarren der acht Besten erreicht.

Sophie Scheder hat das WM-Finale am Stufenbarren der acht Besten erreicht. Foto: Julien Warnand. (Quelle: dpa)

Antwerpen (dpa) - Das lange Zittern war für Sophie Scheder die härteste Prüfung. Nicht weniger als 28 Stunden musste die Junioren-Europameisterin bangen, ehe bei der Turn-Weltmeisterschaft in Antwerpen ihr erhoffter Finaleinzug am Stufenbarren feststand.

"Das Warten war schrecklich", gestand die EM-Vierte erleichtert. "Ich kann es noch gar nicht richtig fassen", meinte sie, nachdem sie lange hinter vorgehaltener Hand auf der Tribüne starr die letzten Gegnerinnen bei ihren Barren-Übungen beobachtet hatte.

Bereits am Dienstagmittag hatte die 16 Jahre alte WM-Debütantin ihre Übung fast perfekt angeboten und 14,566 Punkte erhalten. Doch dann rutschten in den folgenden Durchgängen der Qualifikation mehr und mehr Spezialistinnen an ihr vorbei, so dass es am Ende mit Rang acht gerade noch zum Finale reichte. "Ich bin mega-happy und erleichtert. Ich hatte durchgängig Schweißhände", erklärte Scheder.

Zuvor waren bereits die Final-Träume der höher gehandelten Olympia-Sechsten Elisabeth Seitz geplatzt. Die Mannheimerin hatte sich bei ihrer Übung tags zuvor einige kleine Fehler geleistet, die vom Kampfgericht hart bestraft wurden. "Im Sommer hatte ich nach dem Turnfest ein kleines Tief, daher ist meine Form noch lange nicht so gut wie im Vorjahr in London", gestand sie. Im April - während der EM in Moskau - hatte das Abitur Vorrang, nach dem Turnfest gönnte sie sich einen Urlaub auf Mallorca. "Und da wird man ja auch nicht fitter", meinte sie selbstkritisch.

Die fast 20 Jahre alte deutsche Meisterin durfte sich damit trösten, dass es trotz mehrerer Fehler auf Platz 23 noch haarscharf für den Einzug in das Mehrkampffinale der Top 24 am Freitag reichte. Beste der Qualifikation war die US-Amerikanerin Simone Biles mit 60,133 Zählern.

Die beiden 16 Jahre alten WM-Neulinge Cagla Akyol (Heidelberg) und Pauline Schäfer (Pflugscheid-Hixberg) zeigten am Mittwoch akzeptable Leistungen, konnten an ihren jeweils zwei Geräten aber erwartungsgemäß keine Finalansprüche anmelden. "Ich bin aber total glücklich, dass ich mich ins WM-Team kämpfen konnte", sagte die Saarländerin Pauline Schäfer, die vor einem Jahr an den Stützpunkt Chemnitz gewechselt war.

Ins Finale am Sprung zog auch wieder "Turn-Oma" Oksana Chusovitina ein. Die mit 38 Jahren älteste Turnerin der WM-Geschichte startet nach sechs Jahren im schwarz-rot-goldenen Trikot seit dieser Saison wieder für ihr Heimatland Usbekistan. Für Deutschland hatte sie zwischen 2006 und 2012 sieben Medaillen bei Olympia, WM oder EM (1/5/1) in ihrer Spezialdisziplin erkämpft.

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