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Großer Preis von Südkorea: Sebastian Vettel gewinnt chaotisches Rennen

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Feuer, zwei Mal Safety Car  

Vettel siegt im koreanischen Chaos

06.10.2013, 16:28 Uhr | pr, t-online.de

Großer Preis von Südkorea: Sebastian Vettel gewinnt chaotisches Rennen. Freud und Leid bei Red Bull: Webbers Bolide fängt Feuer, Vettel feiert den Sieg. (Quelle: Reuters/xpb)

Freud und Leid bei Red Bull: Webbers Bolide fängt Feuer, Vettel feiert den Sieg. (Quelle: xpb/Reuters)

Die Dominanz von Sebastian Vettel ist ungebrochen, aber langweilig war der Große Preis von Südkorea ganz und gar nicht. In einem Rennen mit einem spektakulären Reifenplatzer, einem brennenden Red Bull und zwei Safety-Car-Phasen behielt der Weltmeister die Nerven und feierte einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg ohne die Führung abzugeben. "Ich freue mich sehr. Das Team hat einen tollen Job gemacht", sagte Vettel auf dem Podium.

Neben Vettel schafften die beiden Lotus-Piloten den Sprung auf das Podium. Kimi Räikkönen wurde Zweiter, Romain Grosjean Dritter. Einen aus deutscher Sicht sehr erfreulichen vierten Platz erreichte Nico Hülkenberg.

Die anderen Topfahrer mussten sich dahinter einreihen. Lewis Hamilton wurde Fünfter, Fernando Alonso Sechster und Nico Rosberg kam auf Rang sieben.

Rosberg über das Chaos-Rennen von Südkorea

"Ein durchwachsenes Wochenende" für den Mercedes-Piloten.

"Ein durchwachsenes Wochenende" für den Mercedes-Piloten.


Ferrari-Crash beim Start

Der Grand Prix begann furios: Kurz nach dem Start gab es den ersten Crash. Felipe Massas Ferrari rutschte nach wenigen Kurven von der Strecke und traf mit dem ausbrechenden Heck seinen Teamkollegen Alonso. Einige Teile splitterten weg, aber beide konnten weiterfahren. Auch Jenson Buttons McLaren nahm dabei Schaden. Er konnte aber nach einem Flügelwechsel weiterfahren.

Vettel dagegen hatte einen guten Start. Keiner der Rivalen konnte den Weltmeister angreifen. Hamilton behauptete Platz zwei zunächst, wurde dann aber schnell von Grosjean überholt.

Maldonado legt Raketenstart hin

Hülkenberg profitierte von dem Ferrari-Crash und fuhr von Platz sieben auf fünf vor. Nach dem alle Autos zum ersten Mal an der Box waren, lag der Sauber-Pilot immer noch vor Alonso und Räikkönen.

Der Gewinner des Starts war ein Außenseiter. Pastor Maldonado konnte ganze neun Positionen gutmachen und ordnete sich auf Platz neun ein. Der Venezolaner konnte aber keine weiteren Highlights setzen und wurde am Ende 13.

Rosberg verliert die Nase, Perez den Reifen

Spektakulär wurde es ab Runde 28. Rosberg fuhr auf Teamkollege Hamilton, dessen Geschwindigkeit aufgrund massiver Reifenprobleme stark nachließ, auf und zog an ihm vorbei. Just in dem Moment brach am Silberfpeil des Deutschen die Nase und schleifte funkenschlagend auf dem Asphalt.  Rosberg verlor dadurch viel Zeit und benötigte einen neuen Frontflügel.

Kurz darauf explodierte der rechte Vorderreifen von Sergio Perez. Die Lauffläche des Pneus hatte sich gelöst. Weil das Gummi auf der Strecke liegen geblieben war, kam das Safety Car auf die Strecke. Die Ursache des Schadens war anscheinend ein Bremsfehler des McLaren-Piloten.

Eine Runde in Südkorea 
Ultraharte Bremsmanöver und extreme Kurven

Der Kurs in Südkorea verlangt den Fahrern alles ab. Video

Webbers Red Bull brennt lichterloh

Beim Restart überholte Hülkenberg Hamilton und setzte sich auf Platz vier. Nur eine Runde später krachte Adrian Sutils Force India in den Red Bull von Mark Webber hinein und riss ihm den Öltank auf. Der Bolide fing Feuer und brannte lichterloh. Wieder kam das Safety Car auf die Strecke.

Vettel ließ sich von dem ganzen Chaos aber nicht beirren. Nach dem erneuten Restart behielt der Weltmeister die Führung vor den beiden Lotus-Piloten Räikkönen und Grosjean und Hülkenberg im Sauber.

Hamilton beißt sich die Zähne aus

Hamilton dahinter setzte den unterlegenen Sauber in den letzten Runden heftig unter Druck und attackierte Hülkenberg immer wieder. Aber der Deutsche verteidigte seine Position "grandios", wie Niki Lauda unmittelbar nach dem Rennen bei RTL sagte. Während Vettel souverän zu seinem nächsten Sieg raste, rettete der Deutsche den vierten Platz ins Ziel.

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