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Wahnsinns-Leistung  

Hülkenberg liefert sein "Meisterstück" ab

06.10.2013, 14:51 Uhr | dpa, t-online.de

Hülkenberg liefert sein "Meisterstück" ab. Nico Hülkenberg hat Lewis Hamilton und Fernando Alonso im Nacken. (Quelle: xpb)

Nico Hülkenberg hat Lewis Hamilton und Fernando Alonso im Nacken. (Quelle: xpb)

Sebastian Vettel zeigte in Südkorea ein perfektes Rennen und raste zu seinem nächsten Sieg. Überrascht hat das aber niemanden. Es war sein Landsmann Nico Hülkenberg, der Zuschauer wie Experten verblüffte. Der 26-Jährige überholte im unterlegenen Sauber Lewis Hamilton im Mercedes, hielt den dauernden Attacken des Briten stand und und brachte einen tollen vierten Platz über die Ziellinie. Die Ferraris und die Silberpfeile hatten das Nachsehen.

"Es war mit Sicherheit eines meiner besten Rennen. Wahrscheinlich ein Meisterstück", sagte Hülkenberg. Das sah auch Sky-Experte Marc Surer so. "Sensationell, wie Nico diesen Druck ausgehalten hat", sagte er.

Der Sauber war klar langsamer als der Mercedes, aber in den entscheidenden Stellen profitierte Hülkenberg vom hohen Topspeed seines Wagens. Hamilton versuchte es wieder und wieder, Hülkenberg zu überholen, aber gegen den Kampfgeist war er in Yeongam machtlos. "Er hat das klug gemacht, ist immer in die entscheidenden Kurven langsam hineingefahren, um besser auf die folgenden Geraden zu kommen", sagte Surer.

Rosberg über das Chaos-Rennen von Südkorea

"Ein durchwachsenes Wochenende" für den Mercedes-Piloten.

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Rosberg: "Er fährt doch ganz gut Auto"

"Hülkenberg ist der Mann des Rennens. Mit diesem Auto unter diesen Bedingungen auf Platz vier zu fahren, ist fantastisch“, urteilte Ex-Weltmeister Niki Lauda. Zu einer besseren Zeit hätte der Schlaks aus dem Rheinland seine Gala gar nicht abliefern können, kämpft er doch derzeit um seine Zukunft in der Königsklasse. "Natürlich ist ein gutes Resultat immer gute Werbung, aber ich denke auch, dass ein Rennen nicht die Welt ändert", sagte Hülkenberg gewohnt nüchtern.

Ein paar Stunden nach dem Rennen mühte sich Hülkenberg im schlichten Team-Pavillon auf dem Korea International Circuit noch, der Freude über seine Klasse-Darbietung ihren Lauf zu lassen. "Der Spaß kommt erst jetzt durch, es war eine ganze Menge Arbeit", erklärte Hülkenberg. Nervenstark und mit beeindruckenden Defensivkünsten hatte er fast das gesamte Rennen die Branchengrößen Fernando Alonso und Hamilton hinter sich gehalten. "Ich hatte schon viele Rennen mit anderen Autos im Rückspiegel, aber heute war es besonders nervig und viel", sagte Hülkenberg zu RTL. "Er fährt doch ganz gut Auto, der Kollege", befand Mercedes-Pilot Nico Rosberg.

"Hulk" holt alle Punkte für Sauber

So gelang Hülkenberg sein bestes Saisonresultat, nur 2012 in Belgien war er schon einmal so weit vorn. "Die Möglichkeit war da, und wir haben sie genutzt", sagte er. Teamchefin Monisha Kaltenborn lobte: "Dort die Ruhe zu bewahren, einfach immer knallhart vorn zu bleiben und klug zu fahren, das ist eine enorme Anspannung."

Für den klammen Rennstall ist Hülkenberg derzeit Gold wert. Nach den Enttäuschungen in der ersten Saisonhälfte hat der Neuzugang Sauber zurück in die Spur geführt. Sämtliche 31 Zähler in diesem Jahr gehen auf Hülkenbergs Konto, Kollege Esteban Gutierrez ist noch punktlos. Und doch hat der Deutsche bei Sauber derzeit keine Zukunft. "Was das nächste Jahr angeht, werden wir sehen", sagte Kaltenborn eher unterkühlt.

Die Zeichen stehen auf Wechsel

Seitdem öffentlich bekannt wurde, dass Hülkenberg sein Gehalt im Frühjahr nicht pünktlich bekam, gibt es Risse in der noch jungen Partnerschaft mit Sauber. Beide Seiten verhandeln derzeit nicht miteinander, obwohl Hülkenberg für 2014 vertragslos ist. Ein Wechsel zu Ferrari platzte, weil die Scuderia sich plötzlich doch für eine Rückkehr von Kimi Räikkönen entschied.

Nun hofft Hülkenberg, dass er die Nachfolge des Finnen bei Lotus antreten kann. Auch ein Comeback beim Force-India-Team, für das er schon im Vorjahr fuhr, scheint eine Option. "Mein Handy ist an", sagte Hülkenberg, bevor er sich ins längst dunkle Yeongam verabschiedete.

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