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Nico Hülkenberg auf Fahrerbasar der Formel 1 eine heiße Ware

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Formel 1 als Fahrerbasar  

Hülkenberg ist die heißeste Ware

15.10.2013, 08:37 Uhr | sid, dpa

Nico Hülkenberg auf  Fahrerbasar der Formel 1 eine heiße Ware. Blick in Zukunft: Noch ist offen, in welchem Cockpit Nico Hülkenberg 2014 sitzt. (Quelle: imago/Hoch Zwei)

Blick in Zukunft: Noch ist offen, in welchem Cockpit Nico Hülkenberg 2014 sitzt. (Quelle: imago/Hoch Zwei)

Vier Rennen vor Saisonschluss geht es auf dem Fahrermarkt der Formel 1 zu wie auf einem Basar - und ein Deutscher ist die heißeste Ware. Nico Hülkenberg steht im Zentrum der Spekulationen, wenn es sich um die besten der noch offenen Cockpits für die Saison 2014 dreht. "Meine Zukunft wird sich in den kommenden zwei Wochen klären", versichert der 26-Jährige. Doch am Ende könnte der Rheinländer auch ganz ohne Auto für das nächste Jahr dastehen. Denn im Gerangel um die freien Plätze spielt oft nicht das Talent, sondern die Mitgift die entscheidende Rolle.

Mehr als die Hälfte der Cockpits für 2014 sind noch nicht vergeben. Vor allem bei Lotus, Sauber und Force India stapeln sich die Bewerbungen. Hülkenbergs schärfster Rivale ist wohl der bei Ferrari ausgemusterte Felipe Massa, der angeblich ein dickes Sponsoren-Paket aus Brasilien mitbringt. "Ich denke, Ende Oktober könnte ein wichtiger Zeitpunkt für uns beide sein, um zu sehen, in welche Richtung es geht", sagte der 32-Jährige zuletzt.

Selbst Barrichello bringt sich ins Gespräch

Aber auch Adrian Sutil und der Schotte Paul di Resta, die sich der Weiterbeschäftigung bei Force India nicht sicher sein können, schauen sich anderweitig um. Der Venezolaner Pastor Maldonado hat bei Williams zwar noch einen Kontrakt, würde sich mit seinen potenten Geldgebern aber gern in ein besseres Auto einkaufen. Dahinter steht die Schlange der für 2014 noch vertraglosen Piloten und der Talente aus den Nachwuchsserien. Sogar Veteran Rubens Barrichello brachte sich jüngst offensiv für ein Comeback ins Gespräch.

Verhandlungen stocken

Gerade Hülkenberg weiß, wie riskant der Poker in diesen Wochen ist. Am Ende seiner Debütsaison 2010 zögerte er zu lange, wurde bei Williams trotz guter Leistungen abgeschoben und musste als Testpilot bei Force India anheuern. Das will der Sauber-Fahrer nicht wieder erleben. Also muss er sich fragen, wie lange er den Worten von Lotus-Teamchef Eric Boullier vertrauen will.

Der Franzose erklärte, Hülkenberg sei "unser Mann" als Nachfolger des zu Ferrari gewechselten Kimi Räikkönen. "Ich würde Nico liebend gerne verpflichten und hoffe, dass wir schon bald einen Vertrag unterschreiben werden", sagte Boullier erstaunlich offen am Rande des Grand Prix von Japan. Doch ob Hülkenberg tatsächlich Nachfolger von Kimi Räikkönen - der Finne geht zu Ferrari - wird, steht noch in den Sternen. Weil die Finanzierung des Teams wegen eines noch immer nicht abgewickelten Investorendeals weiter auf wackligen Füßen steht, stocken bei Lotus auch die Verhandlungen mit Hülkenberg und dem als Beifahrer vorgesehenen Romain Grosjean.

Honda macht im Hintergrund gewaltig Druck

So ist Hülkenberg in der Zwickmühle. Eine Rückkehr zu Force India ist eine Option, wenn auch nicht wirklich verlockend. Nach seinen jüngsten Top-Leistungen mit 32 Punkten in vier Rennen will auch Sauber wieder mit Hülkenberg sprechen, obwohl ein Abschied lange beschlossen schien. "Wir haben einige Optionen, ohne jetzt Namen nennen zu wollen", sagte Teamchefin Monisha Kaltenborn lediglich.

Womöglich aber mischt auch ein Traditionsteam den Markt noch einmal richtig auf. McLaren prüft eine Trennung von Sergio Perez, weil die versprochenen Millionen aus Mexiko nur zögerlich fließen. Hülkenberg war auch bei den Briten schon mehrfach ein Kandidat, galt dort bislang aber als zu groß und zu schwer für das Auto. Allerdings macht aus dem Hintergrund Honda gewaltig Druck. Die Japaner sind von 2015 an Motorenpartner von McLaren und fordern schon jetzt die Verpflichtung von Top-Piloten wie Fernando Alonso.

Alonso wiederum lobte Hülkenberg zuletzt auffällig. Daher wird spekuliert, dass beide bald ein Duo bei McLaren bilden könnten. "Ich habe immer gesagt, dass wir es mal noch ein paar Rennen lang beobachten und dann analysieren. Genau das tun wir. Wir sind nicht in Eile", sagte McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh. Hülkenberg dürfte das anders sehen. Ihm läuft die Zeit davon.

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