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Volleyballerinnen wollen EM-Euphorie in die Liga zaubern

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Volleyballerinnen wollen EM-Euphorie in die Liga zaubern

15.10.2013, 12:01 Uhr | dpa

Volleyballerinnen wollen EM-Euphorie in die Liga zaubern. Anja Brandt hat derzeit Schulterprobleme.

Anja Brandt hat derzeit Schulterprobleme. Foto: Soeren Stache. (Quelle: dpa)

Leipzig (dpa) - Nach dem umjubelten EM-Silber wollen die Volleyballerinnen die Euphorie von der starken EM in den Bundesliga-Alltag retten.

Zum Auftakt kommt es am Mittwoch in Dresden zum Top-Duell zwischen Titelverteidiger Schweriner SC und dem Meisterschaftszweiten Dresdner SC. "Das Potenzial der Mannschaft ist sehr groß und unsere Ziele von Meisterschaft und Pokalsieg sind real", sagt Schwerins neuer Trainer Felix Koslowski.

Der Assistent von Bundestrainer Giovanni Guidetti kehrte im Sommer von Suhl in seine mecklenburgische Heimat zurück und will nun zeigen, dass er von seinem großen Freund und Förderer das Siegen gelernt hat. Die Dresdnerinnen aber wollen genau das verhindern, auch wenn sich die Verantwortlichen nach drei Finalniederlagen in Serie mit Kampfansagen zurückhalten. "Der Druck auf die Mannschaft und das Trainerteam ist - wie in Dresden üblich - schon vor dem ersten Spiel groß. Die Favoritenrolle liegt jedoch nicht bei uns", sagt Jörg Dittrich, Vorstandsvorsitzender beim Dresdner SC.

Beide Teams haben ihr Personal im Sommer extrem verändert und gehen mit jungen Mannschaften in die neue Saison. In Schwerin spielen die Silbermedaillengewinnerinnen Saskia Hippe, Anja Brandt und Jana Franziska Poll, in Dresden Nationalspielerin Lisa Izquierdo. Die erst 19-Jährige war vergangene Saison die Aufsteigerin der Liga.

Schwerin wird aber lange Zeit auf Brandt verzichten müssen. Die Mittelblockerin hat sich an der Schulter verletzt, muss operiert werden und fällt mindestens bis Jahresende aus. Um die Lücke zu schließen, verpflichtete der SSC die slowakische Nationalspielerin Veronika Hroncekova vom tschechischen Top-Club VK Agel Prostejov.

Hinter dem Top-Duo wollen allerdings gleich eine Hand voll Teams den beiden Top-Favoriten das Leben so schwer wie möglich machen. Rote Raben Vilsbiburg, der VC Wiesbaden, der SC Potsdam, MTV Allianz Stuttgart und die VolleyStars Thüringen - ehemals VfB Suhl - sind personell stark besetzt. "Es wird dieses Jahr keine leichten Spiele mehr geben. Die Liga ist erneut stärker geworden", sagt Dresdens Trainer Alexander Waibl.

Drei Zweitliga-Trainer feiern ihre Bundesliga-Premiere. Der Argentinier Jorge Munari coacht Vilsbiburg, Sebastian Leipold steht bei den VolleyStars Thüringen an der Seitenlinie. Auch Benedikt Frank trainiert mit dem Köpenicker SC das erste Mal ein Bundesliga-Team.

Präsident Michael Evers von der Deutschen Volleyball-Liga (DVL) hofft, dass der Medien-Hype um die Nationalspielerinnen erhalten werden kann, auch wenn nur die "zweite Reihe" in Deutschland schmettert. Der Stammsechser von Guidetti spielt verteilt in den besten Ligen Europas (Türkei, Italien, Polen, Aserbaidschan).

"Die Resonanz bei der EM war riesig, aber wir müssen dran bleiben. Die Vize-Europameister, die jetzt noch in Deutschland spielen, können bei jeder Partie Erwähnung finden, damit die Leute vor Ort sehen: Die war auch dabei", sagt Evers.

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