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Formel 1: Zehn Zentimeter machen großen Unterschied für Lotus

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Jüngste Erfolge für Lotus  

Zehn Zentimeter machen gewaltigen Unterschied

20.10.2013, 10:49 Uhr | t-online.de

Formel 1: Zehn Zentimeter machen großen Unterschied für Lotus. Auch Kimi Räikkönen kommt der nun größere Radstand wie hier beim Rennen in Suzuka zu Gute. (Quelle: dpa)

Auch Kimi Räikkönen kommt der nun größere Radstand wie hier beim Rennen in Suzuka zu Gute. (Quelle: dpa)

Ein zweiter und ein fünfter Platz von Kimi Räikkönen, zwei dritte Plätze von Romain Grosjean - in den letzten beiden Rennen sammelten nur die Piloten am Steuer eines Red Bull mehr Punkte für ihr Team als die Lotus-Fahrer. In der Konstrukteurs-WM ist nun sogar wieder Platz zwei in Greifweite. Der Grund für den Aufschwung ist aus Sicht des Teams einfach zu erklären - ein verlängerter Radstand, der seit dem Grand Prix in Südkorea zum Einsatz kommt.

Um zehn Zentimeter ist der Abstand zwischen den Achsen beim E21, der aktuellen Version des Lotus', gewachsen. "Aus unserer Perspektive gibt es keinen Zweifel, dass der längere Radstand unsere Performance verbessert hat", sagt Chefingenieur Alan Permane. Bereits in Monza Anfang September hatte das Team im Training den modifizierten Wagen zum Einsatz kommen lassen. Die Vergleichszeiten mit der alten Version waren damals noch gleich gewesen. Doch nun hat das Team anscheinend noch Verbesserungen vorgenommen - und die zahlen sich aus.

Dabei sollte der größere Radstand eigentlich erst in der kommenden Saison zum Einsatz kommen. Das Team wollte aber schon 2013 Daten sammeln - mit Erfolg. Nun kommt das "Abfallprodukt", bei dem der Schwerpunkt weiter hinten liegt, natürlich auch bei den letzten Rennen zum Einsatz.

Geringer Reifenverschleiß ist die Stärke

Eine Hauptsorge von Lotus war gewesen, dass sich die Reifen schneller abnutzen könnten. Schon die ganze Saison war das Zusammenspiel zwischen Pneus und dem Rest des Boliden der große Pluspunkt. "Aber es scheint, als ob wir die Charakteristik des Wagens haben herüberretten konnten - und die ist Reifen zu sparen", freut sich Teamchef Eric Boullier.

Trotz der starken Leistung in den letzten zwei Rennen sieht der Franzose aber weiterhin ein Team in einer anderen Liga in der Formel 1: Red Bull. Es wäre seiner Meinung nach "riesig", wenn Lotus dieses Jahr noch ein weiteres Rennen gewinnen könnte - Räikkönen hatte in Ungarn als erster Fahrer die schwarz-weiß-karierte Zielflagge gesehen. Doch in Japan hatte Grosjean zuletzt mit 26 Führungsrunden gezeigt, dass Lotus auch in diesem Jahr noch einmal für den Platz ganz oben auf dem Treppchen gut sein könnte.

Rückstand auf Ferrari und Mercedes stark geschrumpft

In der Konstrukteurs-WM hat Lotus in den letzten beiden Rennen 35 Punkte auf Ferrari und 38 auf Mercedes gut gemacht. Bei noch vier Rennen beträgt der Rückstand bei eigenen 264 Zählern auf Ferrari derzeit 33, auf Mercedes 23. Spitzenreiter Red Bull ist mit 445 schon weit entflohen und nur noch theoretisch einholbar.

"Aber wenn wir so weiter machen wie in den letzten Rennen, dann ist Platz zwei ein sehr gut erreichbares Ziel. Das wäre ein Wahnsinnsresultat", sagt Boullier. Er kündigte an, so hart wie möglich zu arbeiten, um dies zu erreichen. Die Schritte dahin sind klar: "Mit Podiumsplätzen, Podiumsplätzen, Podiumsplätzen. Man holt einfach die meisten Punkte, wenn man Champagner versprühen darf."

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