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Borussia Dortmund feiert einen Arbeitssieg und lernt dazu

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Glanzlos aber glücklich  

Der BVB feiert einen Arbeitssieg und lernt dazu

20.10.2013, 11:54 Uhr | t-online.de

Borussia Dortmund feiert einen Arbeitssieg und lernt dazu. Marco Reus (re.) sorgte gegen Gladbach mit seinem fünften Saisontor für die frühe Entscheidung. (Quelle: dpa)

Marco Reus (re.) sorgte gegen Gladbach mit seinem fünften Saisontor für die frühe Entscheidung. (Quelle: dpa)

Vor zwei Wochen präsentierte sich Borussia Dortmund bei Borussia Mönchengladbach haushoch überlegen, spielte die Fohlen an die Wand und verlor dennoch mit 0:2. Am 9. Spieltag gegen Hannover 96 reichte eine mäßige Leistung des Vizemeisters, um den 1:0-Sieg gegen Hannover 96 über die Zeit zu retten. Nichts "für's Jahrbuch" sei das gewesen, sagte Sportdirektor Michael Zorc nach Spielende. Aber man muss auch mal ein 1:0 über die Runden bringen." Mit 22 Punkten rangiert der Revierklub nur einen Punkt hinter Bayern München auf Rang zwei.

Jürgen Klopp's Analyse fiel ähnlich aus wie die seines Vorgesetzten: "Ich bin total zufrieden. Wenn irgendwann Arbeitssiege nichts mehr wert sein sollten, bin ich definitiv drei Wochen zu lange hier", sagte der BVB-Trainer. Im Vergleich zur Vorsaison hat der BVB dazu gelernt und scheint gerüstet für das neuerliche Duell mit dem Rekordmeister.

"Wir haben nicht das Gefühl, dass wir Bayern im direkten Aufeinandertreffen haushoch unterlegen wären", sagte Klopp vor Saisonbeginn. In der Liga spielten die Konkurrenten zwei Mal Unentschieden. Im Champions-League-Finale entschieden Nuancen über den späten Triumph der Münchner. In puncto Konstanz waren die Bayern ihrem Verfolger jedoch deutlich enteilt.

Patzer und Gala-Auftritte

25 Punkte betrug der Rückstand auf den FCB nach 34 Spieltagen der vergangenen Saison. Und das lag in erster Linie an der Bilanz der Borussia gegen die vermeintlich "kleinen" Gegner. Zum gleichen Zeitpunkt der Vorsaison hatte die Borussia lediglich 15 Punkte gesammelt und lag nach Patzern in Nürnberg, Frankfurt oder Hannover abgeschlagen auf Rang vier. Man berauschte sich an Gala-Auftritten in der Champions League gegen Teams wie Ajax Amsterdam, Manchester City und Real Madrid.

Klopps Botschaft ist bei seiner Mannschaft angekommen. "Wir haben uns auch in der letzten Saison gewissenhaft vorbereitet, aber in dem einen oder anderen Spiel gesehen, dass insgesamt ein bisschen weniger da ist. Parallel sind die Bayern in der Liga schon früh enteilt, was auch nicht unbedingt motivationsfördernd war", charakterisierte Klopp die Unterschiede zur vergangenen Saison. Bislang stimmt die Mischung zwischen Königsklassen-Euphorie und Bundesliga-Alltag. Die Konzentration wird in allen Wettbewerben hochgehalten.

Selbst eine ersatzgeschwächte Borussia, bei der die zuletzt angeschlagenen Marco Reus, Nuri Sahin, Sven Bender und Sokratis an ihre Grenzen gehen mussten - Mats Hummels, Marcel Schmelzer sowie Lukas Piszczek fielen komplett aus - war gegen Hannover insgesamt überlegen, ohne dabei glanzvoll zu agieren. Die wenigen Chancen der Niedersachsen vereitelte Roman Weidenfeller, der ankündigte schnellstmöglich "wieder in den Champions-League-Modus zu schalten".

Rückkehr zur "coolen" Gier

Dort waren der BVB in der Saison 2012/2013 bis zum Halbfinale ungeschlagen geblieben. Am Dienstag (ab 20.30 im t-online.de Live-Ticker) wartet der Tabellenführer der Premier League Arsenal London mit Mesut Özil in Gala-Form.

Und obwohl 96-Trainer Mirko Slomka seinem Team eine "gute Leistung" attestierte, in der die Mannschaft "über 90 Minuten eine tolle Einstellung gezeigt" hatte, bezeichnete der BVB-Trainer die Partie lediglich als "wichtige Trainingseinheit" im Hinblick auf die Reise nach London. Auch in Dortmund muss es nicht immer eine Gala sein, wie zuletzt beim 6:2 gegen den Hamburger SV.

Nach der Meisterschaft 2011 sagte Klopp: "Die Gier, mit der diese Mannschaft immer wieder nach drei Punkten lechzt, ist schon cool". Die Gier scheint zum Team zurückgekehrt zu sein, nun muss es nur noch konstant im "Champions-League-Modus" fahren.

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