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Hertha BSC: Taktikfuchs Luhukay auf Höhenflug mit dem Aufsteiger

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Erster vom Rest der Liga  

Aufsteiger Hertha BSC auf Höhenflug

20.10.2013, 12:01 Uhr | mxm, t-online.de

Hertha BSC: Taktikfuchs Luhukay auf Höhenflug mit dem Aufsteiger. Jubel in Berlin: Die Alte Dame Hertha setzt zum Höhenflug an. (Quelle: imago/Michael Schulz)

Jubel in Berlin: Die Alte Dame Hertha setzt zum Höhenflug an. (Quelle: Michael Schulz/imago)

Dass Jos Luhukay der richtige Mann auf der Trainerbank von Hertha BSC ist, weiß man nicht erst seit gestern in Berlin. Mit einer formidablen taktischen Einstellung führte er sein Team zu einem 1:0-Sieg im Topspiel gegen Borussia Mönchengladbach. Mit nun 15 Punkten steht die Alte Dame zur Halbzeit der Bundesliga-Hinrunde auf Platz vier und eine Fortsetzung des Höhenflugs ist nicht ausgeschlossen.

"Hertha wird weiter gefährlich sein", prophezeite Gladbach-Coach Lucien Favre nach der gestrigen Partie. Neben Fehlern des eigenen Teams hob der ehemalige Herthaner vor allem die Qualitäten der Hauptstädter hervor: "Ich habe alle Spiele von Hertha gesehen. Sie sind sehr schwer zu schlagen. Und haben nur zwei Spiele verloren. Sie sind sehr gut organisiert."

Mit dem vierten Sieg im fünften Heimspiel steht der Aufsteiger auf einem Champions-League-Platz und ist damit hinter den Top-Teams aus München, Dortmund und Leverkusen Erster vom Rest der Liga.

Kontrollierte Euphorie in Berlin

Während Fans und Medien im oftmals vorschnell hochjubelnden Berlin bereits von Europa sprechen, treten Spieler und Verantwortliche auf die Euphoriebremse. "Die Fans dürfen träumen", sagte Manager Michael Preetz, rückte das Berliner Weltbild aber sofort gerade: "Wir schauen am 34. Spieltag auf die Tabelle und wären froh, die Klasse zu halten. Das ist unser Ziel."

Auch Kapitän Fabian Lustenberger stieß im "Sportstudio" ins gleiche Horn: "Wir wissen alle, wo wir herkommen. Das Auf und Ab der letzten Jahre möchten wir zukünftig vermeiden." Das heißt aber nicht, dass die Berliner nicht an weitere Erfolgserlebnisse glauben: "Wenn wir so weitermachen, werden wir auch immer für unsere Leistungen belohnt."

Taktikfuchs Luhukay kann auf Aufstiegsheld verzichten

Basis des Höhenflugs der Hertha sind die mannschaftliche Geschlossenheit und die Strategien des Trainers. "Wir haben Taktik und Spielweise für Gladbach geändert. Wir wollten einen starken Block bilden", sagte Luhukay selbst. Durch frühes Stören des Gladbacher Spielaufbaus und eine Verdichtung der Mitte ließen seine Spieler die Offensivkraft ihrer Gegner nicht zur Entfaltung kommen.

Ein Baustein des Erfolgsprinzips war auch die überraschende Startelfnominierung von Oldie Levan Kobiashvili. Der Georgier bot mit seinen 36 Jahren eine souveräne Leistung in der Zentrale. Auf der Bank Platz nehmen musste stattdessen einmal mehr Ronny, Leistungsträger der Aufstiegssaison. "Unsere Mannschaft hat geschlossen sehr gut gespielt. Da haben die Einzelinteressen von Spielern zurückzustehen", kommentierte Luhukay den Verzicht auf seinen Star.

Jetzt gegen den Ligaprimus Bayern

Der Sieg freute den Niederländer auf der Berliner Bank auch im Hinblick auf die kommenden Wochen. Hertha trifft auf schwere Gegner und für Luhukay ist der aktuelle Tabellenplatz nur "eine Phase in dieser Saison". Man konzentriere sich nur auf das nächste Spiel.

Das findet kommenden Samstag in München beim Spitzenreiter Bayern statt. In Berlin herrscht Vorfreude. "Auf dem Platz gab es schon ein paar Sprüche. Und die Fans haben 'Zieht den Bayern die Lederhosen aus' gesungen", gab Lustenberger schelmisch zu Protokoll, nur um aber sofort einzuschränken: "Aber wir tun gut daran, nicht allzu viel zu erwarten."

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