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Bundesliga: Der VfB Stuttgart verpasst gegen den 1. FC Nürnberg den Sprung auf Rang drei

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Spielbericht  

Stuttgart verpasst den Sprung auf Rang vier

25.10.2013, 22:29 Uhr | dpa

Bundesliga: Der VfB Stuttgart verpasst gegen den 1. FC Nürnberg den Sprung auf Rang drei. Nürnbergs Makoto Hasebe (li.) im Zweikampf mit Stuttgarts Christian Gentner. (Quelle: dpa)

Nürnbergs Makoto Hasebe (li.) im Zweikampf mit Stuttgarts Christian Gentner. (Quelle: dpa)

Die VfB-Serie hält. Auch im siebten Spiel in Serie bleiben die Stuttgarter in der Bundesliga ungeschlagen. Durch das 1:1 im eigenen Stadion gegen den 1. FC Nürnberg verpasst das Team von Trainer Thomas Schneider allerdings auch den Sprung auf Rang vier in der Tabelle.

Dabei hatte Vedad Ibisevic die Schwaben schon in der dritten Minute per Foulelfmeter in Führung gebracht. Doch nur drei Minuten später gelang Josip Drmic der Ausgleich für den Club. Der neue Trainer Gertjan Verbeek feierte einen gelungenen Einstand, auch wenn sein Team nach dem 10. Spieltag weiter ohne Sieg ist und in der Abstiegsregion feststeckt.

Beide Tore fallen in der spektakulären Anfangsphase

Fans, die wegen des dichten Verkehrs rund um den Cannstatter Wasen zu spät zum Anstoß kamen, hatten schon einiges verpasst. Keine zwei Minuten waren gespielt, als Niklas Stark im Strafraum leicht zupackte und so den Rumänen aus der Balance brachte - Schiedsrichter Guido Winkmann pfiff Strafstoß. Ibisevic erzielte mit einem Schuss unter die Latte sein siebtes Saisontor.

Der Jubel hatte sich noch nicht ganz gelegt, da fiel schon der Ausgleich. Timothy Chandler spielte Drmic als einen von zwei Neuen in der Nürnberger Startelf frei, der Schweizer Nationalspieler überwand die Abseitsfalle und verwandelte technisch sehenswert. Das Spiel blieb zunächst unterhaltsam: Martin Harnik hatte wenig später die neuerliche Stuttgarter Führung auf dem Fuß, aber Schäfer rettete in seinem 250. Bundesligaspiel. Der ehemalige Stuttgarter verschätzte sich wenig später bei Ibrahima Traores missglückter Flanke - der Ball klatschte noch an den Pfosten.

Stuttgarts Abwehrkette nicht immer sattelfest

Die Gastgeber hatten mehr Spielanteile und Ballbesitz, vermochten damit aber angesichts vieler Ballverluste nur wenig anzufangen. Vieles entstand nach dem Zufallsprinzip. Nürnberg agierte wenig sattelfest und durfte froh sein, dass dem VfB zu wenig einfiel. Nach dem turbulentem Beginn gab es erst kurz vor der Pause die nächsten Großchancen. Adam Hlousek prüfte aus der Distanz den ins VfB-Tor zurückgekehrten Sven Ulreich. Auf der Gegenseite kam Harnik völlig frei zum Kopfball, doch der österreichische Nationalspieler konnte auch diese Großchance nicht verwerten.

Die nahezu komplett umgebaute Stuttgarter Viererkette war nicht immer sattelfest: Neben Antonio Rüdiger (Rot-Sperre) fiel Gotoku Sakai mit muskulären Problemen aus. Nur Arthur Boka blieb auf seiner Position. Immerhin kam Georg Niedermaier nach seinem Innenbandriss im Knie zu seinem ersten Bundesligaspiel der Saison. Die neu formierte Abwehr wollte VfB-Sportvorstand zur Pause nicht für den Gegentreffer verantwortlich machen. "Da musst du nicht auf Abseits spielen", sagte er am Sky-Mikrofon.

Pogatetz rettet in höchster Not gegen Maxim

Auch in der zweiten Hälfte war der VfB nur bei Standardsituationen gefährlich. Kapitän Christian Gentner und Alexandru Maxim verfehlten das Tor nur knapp. Stuttgart blieb bis zum Schluss die Mannschaft mit den klareren Gelegenheiten, wie beim Fernschuss des eingewechselten Talents Timo Werner in der 80. Minute. In der Nachspielzeit rettete Nürnbergs Emanuel Pogatetz vor der Linie gegen Maxim das Unentschieden.

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