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FC Bayern: Sieg dank zwei Verletzten

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Kurioser Sieg  

Dreifacher Punktgewinn dank doppeltem Mario

26.10.2013, 19:22 Uhr | mw, t-online.de

FC Bayern: Sieg dank zwei Verletzten. Super-Mario und Super-Mario: Götze und Mandzukic köpfen den FC Bayern zum Sieg. (Quelle: imago/Actionpictures)

Super-Mario und Super-Mario: Götze und Mandzukic köpfen den FC Bayern zum Sieg. (Quelle: imago/Actionpictures)

Viele Fans des FC Bayern dürften sich beim 3:2-Sieg des Rekordmeisters gegen Hertha BSC verwundert die Augen gerieben haben. Einiges erinnerte nämlich an den 4:1-Erfolg gegen den FSV Mainz: Das Star-Ensemble von Trainer Pep Guardiola geriet durch den Treffer von Adrian Ramos (4. Minute) erneut in Rückstand, erneut kam die Wende mit der Einwechslung von Mario Götze und erneut durfte am Ende doch noch gejubelt werden. Alles also eine Wiederholung - ein positives Déjà-vu-Erlebnis? Nicht ganz.

Denn im Gegensatz zur Partie vor Wochenfrist hatten die Hausherren bis zum Schlusspfiff große Mühe mit dem frechen Aufsteiger. "Berlin war die beste Mannschaft, gegen die wir bisher gespielt haben", adelte Guardiola den Gegner nach Abpfiff.

Ein Blick auf die Zahlen verdeutlicht zwar die Überlegenheit der Hausherren. Die Bayern spielten insgesamt 611 Pässe (Berlin gerade einmal 295) und hatten mit 66,8 Prozent fast genau doppelt so viel Ballbesitz wie die Gäste aus der Hauptstadt. Bei den Torschüssen (13:10) waren beide Teams aber sogar fast gleichauf, bei den gewonnenen Zweikämpfen hatte die Hertha sogar die Nase vorne. "Bei uns war der Wille da, aber unsere Beine haben nicht gut funktioniert", sagte Guardiola. Und so musste schon wieder etwas Besonderes passieren, um auch das 14. Heimspiel im Jahr 2013 erfolgreich zu gestalten.

Super-Marios kommen und treffen

Dieses Mal profitierten die Münchner kurioserweise von zwei Verletzungen. Toni Kroos und Arjen Robben mussten bereits in der ersten Hälfte ausgewechselt werden. Für die beiden Nationalspieler kamen die Namensvetter Mario Götze (24.) und Mario Mandzukic (26.) ins Spiel. Und mit ihnen wechselte Guardiola den Sieg ein.

"Es war ein gutes Auswärtsspiel, wir sind sehr gut ins Spiel gekommen, haben aber durch die Wechsel bei den Bayern die Sicherheit verloren. Die Einwechslungen haben das Spiel entschieden", sagte dann auch der unterlegene Hertha-Trainer Jos Luhukay.

Und mit dieser Einschätzung hatte er vollkommen Recht. Denn wie gegen Mainz stand Götze genau fünf Minuten auf dem Platz, bis der Ausgleich fiel. Torschütze: Mandzukic. Der Kroate, der zunächst erneut Thomas Müller den Vortritt in der Sturmspitze lassen musste, traf gleich mit der ersten Ballberührung nach seiner Einwechslung zum 1:1. In der 51. Minute brachte er sein Team dann mit seinem zweiten Treffer erstmals in Führung, ehe Götze mit dem Kopf (!) und seinem ersten Bundesliga-Tor im Dress der Bayern das vorentscheidende 3:1 (54.) machte.

Lahm übt Kritik

Peps Joker stachen also und sorgten dafür, dass die Triple-Bayern auch im 35. Bundesliga-Spiel in Folge ungeschlagen blieben. Dementsprechend euphorisch fiel das Lob des Bayern-Trainers aus. "Mario Mandzukic ist der beste Spieler der Welt im Strafraum mit seiner Kopfball-Stärke", sagte er.

Mandzukic erzielte beide Tore nach einem Freistoß - jeweils per Kopf. Auch das war bezeichnend. Denn die Bayern rannten gegen die gut gestaffelte Berliner Abwehr-Mauer oft vergebens an, herausgespielte Chancen blieben Mangelware. In der ersten Viertelstunde war die Hertha das spielbestimmende Team, hätte nach einem Lattentreffer von Änis-Ben Hatira (10.) sogar 2:0 führen können. "Wir wollten von Anfang an konzentriert spielen, den Gegner nicht ins Spiel kommen lassen. Hat gut funktioniert - bis zur dritten Minute", kritisierte Kapitän Philipp Lahm.

Bayern feiern Arbeitssieg

Nach der 5:0-Gala gegen Viktoria Pilsen in der Champions League, bei dem so gut wie alles zusammenlief, musste die Bayern gegen Hertha beweisen, dass sie Siege auch im Maschinenraum erringen können. Kampf statt Kunst, Tore nach Standards statt Tiki-Taka-Kombinationen.

Die gute Nachricht nach einem durchwachsenen Spiel war, dass der Rekordmeister auch das beherrscht. Die Bayern können beißen, Pep kann Arbeitssieg. Doch damit nicht genug der positiven Meldungen. Denn der FC Bayern gab nach den Blessuren von Robben und Kroos, die den Sieg erst ermöglichten, bereits Entwarnung. "Es ist nicht so schlimm", sagte Robben, der nach Vereinsangaben keine Pause befürchten muss. Und auch Kroos soll bereits gegen Hoffenheim wieder einsatzfähig sein. "Es ist nichts kaputt, aber wenn ich weiter gemacht hätte, hätte was passieren können", sagte er.

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