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Helmut Marko über Sebastian Vettel: "Viele meinten, er sei nicht der Richtige"

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Karriere fast verhindert  

Marko: "Viele meinten, Vettel sei nicht der Richtige"

27.10.2013, 18:15 Uhr | t-online.de

Helmut Marko über Sebastian Vettel: "Viele meinten, er sei nicht der Richtige". Der Weltmeister und sein Mentor: Sebastian Vettel (li.) und Helmut Marko. (Quelle: imago/Hochzwei)

Der Weltmeister und sein Mentor: Sebastian Vettel (li.) und Helmut Marko. (Quelle: imago/Hochzwei)

Nach dem Gewinn des vierten WM-Titels in Folge saß Sebastian Vettel mit glasigen Augen auf der Pressekonferenz. Er berichtete von seinen "unglaublichen Gefühlen", suchte sichtlich bewegt nach den richtigen Worten und erzählte auch von dem Moment, als er über die Ziellinie des Großen Preises von Indien fuhr: "Mir sind die Bilder meiner Karriere durch den Kopf gegangen. Angefangen beim Kartsport", sagte er. Dann dankte er einer ganzen Reihe Leute, am Ende auch Red Bulls Motorsport-Chef: "Helmut Marko bin ich unendlich dankbar", sagte er. Denn ohne ihn wäre Vettel niemals das geworden, was er heute ist.

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Vettel und Marko kennen sich schon sehr lange. Der heutige Formel-1-Weltmeister unterschrieb schon mit zwölf Jahren seinen ersten Vertrag bei Red Bull. Zwei Jahre später wurde er der Vorzeigeschüler im von Marko gegründeten Red Bull Junior Team. Der Beginn einer langen und sehr erfolgreichen Beziehung.

Denn Marko war es auch, der Vettel später ein Cockpit in der Formel 1 besorgte. "Marko hat damals gesagt: 'Gebt dem Bub eine Chance'", sagte Vettel im Moment seines größten Erfolgs: "Der Plan ist zum Glück aufgegangen".

"Viele meinten, er sei nicht der Richtige"

Doch auf dem Weg zum viermaligen Titelträger mit Red Bull musste Marko jede Menge Skeptiker aus dem Weg räumen. Wie der ehemalige Rennfahrer jetzt am Sky-Mikrofon verriet, gab es einige, die an Vettel zweifelten: "Am Anfang gab es viele, die meinten, dass Vettel nicht der Richtige für unser Team sei", sagte er.

Marko setzte sich und seinen Willen aber durch und vertraute dem damals 21-Jährigen das Steuer des Red Bull an. Vettel, der zuvor im BMW-Sauber und der Red-Bull-Schwestermarke Toro Rosso erste Erfahrungen gesammelt und seinen ersten Grand-Prix-Sieg gefeiert hatte, bedankte sich umgehend für das Vertrauen.

Bereits in seinem dritten Rennen bescherte er dem Rennstall die erste Pole-Position - und den ersten Sieg. Seit diesem Zeitpunkt ging es mit Red Bull und Vettel steil bergauf: vier Titel in fünf Jahren sprechen eine eindeutige Sprache. "Wir haben ihm eine Chance gegeben und wurden belohnt. Dass wir jetzt vier WM-Titel haben - das hätte von Vettel niemand erwartet", so Marko: "Unser Risiko wurde belohnt."

"Ein Ausnahmetalent"

Marko ist hellauf begeistert von seinem Schützling: "Seitdem Vettel bei Red Bull Racing ist, war das eine stetige Weiterentwicklung, ein Arbeiten, das vom Niveau her immer weiter nach oben geschraubt, auf dem nichts mehr dem Zufall überlassen wurde, wo aber auch keine Gelegenheit verpasst wurde, das Optimum - egal wo - herauszuholen", sagte Marko.

Der zwischenzeitliche Höhepunkt wurde mit dem Gewinn des vierten Titels in Folge erreicht. Mittlerweile dürfte Vettel alle Skeptiker eines Besseren belehrt haben. "Er hat sich das aber mit harter Arbeit erkämpft. Er ist ein Ausnahmetalent", lobte Marko, der dieses Talent glücklicherweise schon vor sehr langer Zeit erkannte.

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