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Phantomtor-Urteil: DFB weist Einspruch ab - Sitzung im Protokoll

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Phantomtor-Liveticker  

Einspruch der TSG Hoffenheim abgewiesen: Phantomtor zählt!

29.10.2013, 08:28 Uhr | t-online.de, sid, dpa

Phantomtor-Urteil: DFB weist Einspruch ab - Sitzung im Protokoll. Das Phantomtor von Stefan Kießling in Hoffenheim wird vor dem DFB-Sportgericht verhandelt. (Quelle: dpa)

Das Phantomtor von Stefan Kießling in Hoffenheim wird vor dem DFB-Sportgericht verhandelt. (Quelle: dpa)

Es war das beherrschende Thema der letzten Wochen: Das Phantomtor von Stefan Kießling am 18. Oktober im Spiel der TSG Hoffenheim gegen Bayer Leverkusen in der Rhein-Neckar-Arena. Ein Kopfball, der erst neben dem Tor einschlug, dann aber im Tor landete - und keiner hatte oder wollte es gesehen haben. Schiedsrichter Felix Brych entschied auf Tor und Hoffenheim legte anschließend Protest ein. Am Montag entschied das DFB-Sportgericht über das zweite Phantomtor der Bundesliga-Geschichte.

+++ Urteil ist gefällt: Kein Wiederholungsspiel! +++

Die Richter urteilen wie erwartet: Einspruch der TSG wird abgewiesen!

Zur Begründung des Urteils sagt Richter Lorenz: "Fragen Sie uns nicht, ob und diese Urteil unter sportlichen Kriterien gefällt. Es hat sich herausgestellt, dass das Loch im Netz zu einem unbestimmten Zeitpunkt schon vor dem Spiel entstanden ist, ohne dass es jemand bemerkt hat. Damit entfällt der denkbare Einspruch gegen ein unabwendbares Ereignis. Herr Brych hat eine Aussage gemacht, die seine Entscheidung eindeutig zu einer Tatsachenentscheidung macht." Der Richter plädiert in seinem Schlusswort für die Torlinientechnik: "Solche Fälle wären leicht vermeidbar, wenn man dazu kommt, die Torlinientechnik einzusetzen. Andere Sportarten sind schon weiter als wir."

Damit schließt Richter Lorenz die Sitzung. Die TSG Hoffenheim hat eine Woche Zeit, gegen das Urteil Berufung einzulegen.

+++ Richterspruch wohl gegen 13 Uhr +++

Sky-Reporter Alexander Bonengel twittert: "13 Uhr Richterspruch!"

+++ Völler fordert Wiederholung der letzten 20 Minuten +++

Rudi Völler darf auch nochmal seine Meinung sagen. Er fordert den Richter auf, die letzten 20 Minuten nachspielen zu lassen.

+++ Hoffenheim-Anwalt gibt noch einmal alles +++

Der Hoffenheimer Anwalt versucht, alle Argumente rauszuhauen und die drohende Entscheidung abzuwenden: "Wenn dieses Phantomtor Bestand hat, wird es uns noch sehr lange begleiten." Er verweist außerdem auf den Willen der Fans und Zuschauer - nicht gerade ein starkes Argument. Und weiter: "Wollen wir wirklich, dass in der Bundesliga ein Spiel so entschieden wird? Wir finden: nein! Die ganze Fußballnation macht sich doch Gedanken über dieses Phantomtor".

+++ Kontrollausschuss wertet es als Tatsachenentscheidung +++

Kießling ist entlassen, es folgen die Schlussvorträge. Jetzt könnte alles ganz schnell gehen. Der Kontrollausschuss wertet das Phantomtor als Tatsachenentscheidung.

+++ Jetzt kommt Kießling +++

Nachdem die Schiedsrichter-Assistenten Stefan Lupp und Mark Borsch befragt wurden, ist jetzt der "Täter" an der Reihe: Stefan Kießling wird befragt. Er startet mit einem fiesen kalauer: "Jetzt haben Sie endlich mal eine Einladung zum DFB bekommen". Kießling: "Da muss ich jetzt nicht drauf antworten, oder?"

Kießling sagte zu Brych, dass er überrascht gewesen sei und nicht wusste, wie der Ball reinkam. Lorenz beruhigt Kießling: Wir machen Ihnen nicht den geringsten Vorwurf."

+++ Brych: "Habe den Ball aus den Augen verloren" +++

Nach den 1899-Greenkeepern wird jetzt Schiedsrichter Felix Brych befragt. "Ich habe irgend den Ball aus den Augen verloren, sehe aber, dass sich das Netz bewegt und der Ball im Tor ist." Und weiter: "Meine Zweifel an dem Tor sind durch die Flugbahn entstanden. Der Ball ist in Richtung Tor geflogen. Aus meiner Position dachte ich, der Ball fliegt am Tor vorbei. Dann war mir die Sicht behindert. Was ich danach gesehen habe: Der Ball lag im Tor." Auf die Frage, was Kießling ihm gesagt habe, antwortet Brych: "Er hat auch Zweifel geäußert, das ging auch in diese Richtung".

+++ Lorenz betont Unabhängigkeit von der FIFA +++

Der Vorsitzende Richter Hans E. Lorenz hat zum Auftakt der DFB-Sportgerichtsverhandlung über das Phantomtor von Stefan Kießling die Unabhängigkeit des Gremiums ausdrücklich betont. "Das DFB-Sportgericht ist ein unabhängiges. Wir machen hier keine Entscheidungen, damit sie dem DFB, der DFL oder der FIFA gefallen", sagte Lorenz am Montag in Frankfurt/Main.

+++ Verhandlung hat begonnen +++

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat die Verhandlung pünktlich um 10.30 Uhr begonnen. Das Gericht unter dem Vorsitz von Hans E. Lorenz entscheidet darüber, ob das Punktspiel zwischen den Bundesligisten 1899 Hoffenheim und Bayer Leverkusen (1:2) wiederholt werden muss oder nicht.

Sollte sich das Gericht für eine Wiederholung des Spiels aussprechen, würde der DFB auf Konfrontationskurs mit dem Weltverband FIFA gehen. Die FIFA hatte schon im Vorfeld der Verhandlung erklärt, dass für sie nach wie vor die Tatsachenentscheidung eines der höchsten Güter ist. Der Weltverband muss dem Sportgerichts-Urteil zustimmen, bevor es rechtskräftig wird. Lorenz machte allerdings klar, dass sich das Gericht bei seinem Urteil nicht von der FIFA beeinflussen lassen will.

+++ Leverkusen-Delegation schon früh da +++

Die Verantwortlichen des Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen konnten den Beginn der Sportgerichtsverhandlung über das Phantomtor von Sinsheim offensichtlich kaum abwarten. Die Bayer-Delegation, bestehend aus Geschäftsführer Michael Schade, Sportchef Rudi Völler und Phantomtor-Schütze Stefan Kießling, ist am Montag bereits eine Stunde vor dem Start der Verhandlung an der Zentrale des DFB angekommen.

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