Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport >

DGB und DFB planen Aktion gegen Ausbeutung in Katar

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Fußball  

DGB und DFB planen Aktion gegen Ausbeutung in Katar

31.10.2013, 17:11 Uhr | dpa

DGB und DFB planen Aktion gegen Ausbeutung in Katar. DGB-Chef Michael Sommer prüft etwaige Maßnahmen.

DGB-Chef Michael Sommer prüft etwaige Maßnahmen. Foto: Marc Tirl. (Quelle: dpa)

München (dpa) - DFB-Präsident Wolfgang Niersbach und DGB-Chef Michael Sommer wollen sich mit einer gemeinsamen Aktion für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen auf den WM-Baustellen im Golfstaat Katar einsetzen.

Der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) sagte im Interview der "Süddeutschen Zeitung", auf den WM-Baustellen werde weiterhin "gequält und gestorben". In Absprache mit Niersbach sollen daher nun der Fußball-Weltverband FIFA und über ihn das Emirat in die Pflicht genommen werden.

Demnach wollen Sommer und Niersbach die 24 Mitglieder des FIFA-Exekutivkomitees mobilisieren. Sommer werde dazu die Gewerkschaftschefs in jenen Ländern anschreiben, aus denen die 24 Fußball-Funktionäre stammen. Niersbach werde sich direkt an sie wenden. "In maximal sechs Wochen" wollen sie laut Sommer die Ergebnisse ihrer Aktion sichten. "Dann gehen wir auf die FIFA los", sagte der Gewerkschafter.

Beim DFB-Bundestag hatte Niersbach in der vergangenen Woche so klar wie nie zuvor Kritik an der WM 2022 am Golf geübt. "Die Vergabe an Katar zieht sehr problematische Kreise", hatte Niersbach gesagt und das Turnier als "Belastung für den ganzen Fußball" bezeichnet. Wie er durch Sommer sei auch der schwedische Fußballverbandschef von seinem nationalen Gewerkschaftsbund kontaktiert worden, um die Problematik der Arbeiterrechte in der Fußball-Welt zu thematisieren.

Niersbach betonte, erst durch Medienberichte von den unwürdigen Arbeitsbedingungen erfahren zu haben. Sein Vorgänger Theo Zwanziger hatte Niersbach zuvor stets kritisiert, zu zurückhaltend in der Katar-Frage zu agieren. Zwanziger ist Mitglied im FIFA-Exekutivkomitee und gilt dort als einer der größten Kritiker der Katar-WM. Die FIFA müsse dafür sorgen, dass in Katar künftig die Mindeststandards der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) gelten, forderte Sommer. Dazu gehören die Beseitigung von Diskriminierung und Zwangsarbeit sowie die Zulassung von Gewerkschaften.

Vor wenigen Wochen hatten Medienberichte über eine menschenunwürdige Situation von Gastarbeitern auf den WM-Baustellen für Aufsehen gesorgt. Allein in diesem Sommer sollen 44 Arbeiter aus Nepal gestorben sein.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Shopping
Rabattz - Jetzt 15% Rabatt sichern!
auf teufel.de
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR
Sport von A bis Z

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Prepaid-Aufladung
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • MagentaCLOUD
  • Homepages & Shops
  • De-Mail
  • Freemail
  • Mail & Cloud M
  • Sicherheitspaket
  • Hotspot
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017