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Steht Nico Hülkenberg bald ohne Cockpit in der Formel 1 da?

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Keine Sponsorenverträge  

Steht Hülkenberg bald ohne Cockpit da?

01.11.2013, 10:31 Uhr | t-online.de

Steht Nico Hülkenberg bald ohne Cockpit in der Formel 1 da?. Nico Hülkenberg weiß noch immer nicht, ob er 2014 in der Formel 1 fährt. (Quelle: imago/HochZwei)

Nico Hülkenberg weiß noch immer nicht, ob er 2014 in der Formel 1 fährt. (Quelle: HochZwei/imago)

Ferrari wollte ihn und bei Lotus lag ein Vertrag zur Unterschrift bereit: Vor wenigen Wochen sah die Zukunft von Nico Hülkenberg, der Mitte der Saison Sauber unbedingt verlassen wollte, noch rosig aus. Nun muss er hoffen, dass ihn der Schweizer Rennstall überhaupt behält.

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Denn der erhoffte Wechsel zu Lotus scheint zu platzen, weil ein arabischer Investor namens Quantum, der Hülkenberg finanzieren wollte, vor dem Absprung steht. Wie es aussieht, schnappt Williams-Pilot Pastor Maldonado dem Deutschen nun das Cockpit weg. Der Venezolaner hat finanzkräftige Sponsoren im Rücken. Es heißt, dass er 40 Millionen Euro des staatlichen Erdölkonzerns mitbringt.

"Gute Ergebnisse reichen nicht"

Und genau das ist Hülkenbergs Problem. Er hat keine reichen Geldgeber, der Deutsche kann nur mit Ergebnissen überzeugen. Zuletzt raste er im mittelmäßigen Sauber unter anderem auf die Plätze vier, fünf und sechs. Doch das reicht offenbar nicht. Die Formel-1-Teams setzen wieder verstärkt auf sogenannte Pay-Driver, um das Überleben in der sündhaft teuren Königsklasse zu sichern. "Es ist ein Witz, dass so starke Fahrer wie Hülkenberg um einen Platz in der Formel 1 kämpfen müssen", zeigte sich Niki Lauda empört.

Geld statt Talent - so sieht die Realität aus. Während das Red-Bull-Team von Sebastian Vettel mit einem Jahresetat von fast 400 Millionen Euro im Geld schwimmt, kämpfen kleinere Teams darum, den Mindestetat von 100 Millionen Euro zu stemmen. Dort kommt die Hälfte über TV-Einnahmen, um den Rest müssen sich die Fahrer kümmern. "Wir haben 150 Millionen Euro gegen uns“, zitiert "Bild.de" Hülkenbergs Manager Werner Heinz.

Petrow will sich wieder einkaufen

Auch der klamme Sauber-Rennstall benötigt dringend Geld. Die erhofften Millionen aus einem russischen Sponseren-Deal lassen noch auf sich warten. Als neuen Stammfahrer haben die Schweizer den erst 18-Jährigen Sergei Sirotkin verpflichtet. Sein Vater ist Chef des Nationalen Instituts für Luftfahrt und Technologie und einer der Sponsoren des Teams - ganz zufällig natürlich.

Doch selbst Sirotkin, der offenbar schon Geld in die Mannschaft pumpt, könnte schon bald wieder aus dem Rennen sein. Angeblich will sich der Russe Vitali Petrow, der in der Formel 1 bereits für Renault und Caterham am Steuer saß, einkaufen. Er soll 30 Millionen Euro im Gepäck haben.

Force India letzte Chance

Alles keine guten Nachrichten für Hülkenberg. Falls sich Sauber tatsächlich gegen den Emmericher entscheidet, bleibt ihm nur noch die Hoffnung auf eine Rückkehr zu Force India. Denn alle anderen Cockpits der konkurrenzfähigen Teams sind bereits vergeben. Doch selbst wenn entweder Adrian Sutil oder Paul di Resta gehen müssen, heißt das noch lange nicht, dass Hülkenberg dann erste Wahl ist. Es stehen genügend - und vor allem finanzkräftige - Nachwuchspiloten Schlange.

"Ich mache mir keine Sorgen und blicke entspannt meiner Zukunft entgegen“, hatte Hülkenberg noch vor wenigen Tagen gesagt. Bleibt nur zu hoffen, dass er sich nicht getäuscht hat.

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